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DFA Forschungsrahmenprogramm

Rahmenprogramm


Initiator: Deutsche Forschungsanstalt f√ľr Lebensmittelchemie

Die Forschungsarbeiten der Deutschen Forschungsanstalt f√ľr Lebensmittelchemie (DFA) haben die F√∂rderung der lebensmittelchemischen Wissenschaft unter dem Aspekt des Allgemeinwohls und der Erhaltung und Verbesserung der Qualit√§t der Lebensmittel zum Ziel. Angesichts sich stetig √§ndernder Verfahren sowie der Rohstoffzusammensetzung bei der Herstellung der menschlichen Nahrung ist in der Satzung der Stiftung DFA, M√ľnchen, festgelegt: 'Aufgabe der von der Stiftung errichteten Forschungsanstalt ist die Erforschung der chemischen Zusammensetzung von Lebensmitteln und ihre Bewertung unter Mitber√ľcksichtigung der einschl√§gigen mikrobiologischen, ern√§hrungsphysiologischen, toxikologischen, rechtlichen und sonstigen Fragen'.

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Forschungsbereich:

I. Charakterisierung von Inhaltsstoffen - insbesondere geruchs- und geschmacksgebender Stoffe -, die einen Beitrag zum Qualitätsparameter \'Genußwert\' von Lebensmitteln leisten mit dem Ziel, sensorische Qualitätsveränderungen in Abhängigkeit vom Rohstoff

Forschungsteilbereiche:

1.1 Weiterentwicklung von Methoden zur Erfassung und Identifizierung wertgebender Inhaltsstoffe sowie zur Bewertung ihres quantitativen Beitrages zur Qualität.

1.2 Erarbeitung von Daten √ľber Leitsubstanzen, die zur Objektivierung des Einflusses * der Rohstoffe (Z√ľchtung; Anbau; F√ľtterung) * der Verarbeitungsbedingungen sowie * der Lagerung auf die sensorische Qualit√§t von Lebensmitteln pflanz

1.3 Klärung chemischer und biochemischer Reaktionsabläufe zur Bildung von Aromastoffen bei Verarbeitung und Lagerung; Charakterisierung von Aromavorstufen.

Forschungsbereich:

II. Klärung von Struktur/Wirkungsbeziehungen bei Biopolymeren mit dem Ziel einer Qualitätsverbesserung durch gezielte chemische, enzymatische sowie physikalisch-chemische und technologische Maßnahmen.

Forschungsteilbereiche:

2.1 Erarbeitung von Methoden zur Charakterisierung pflanzlicher Biopolymere sowie ihrer chemisch-instrumentellen und biologisch-analytischen Quantifizierung.

2.2 Untersuchungen zum Einfluß * chemischer bzw. * enzymatischer Modifikationen niedermolekularer Inhaltsstoffe * von Zusatzstoffen * von Varietät und Anzuchtbedingungen sowie der * Prozesstechnik auf die strukturbildenden Eige

2.3 Weiterentwicklung physikalischer Me√ümethoden zur Objektivierung der texturbildenden Eigenschaften von Makromolek√ľlen.

2.4 Charakterisierung toxischer Substrukturen in Biopolymeren, insbesondere pflanzlichen Proteinen, mit dem Ziel einer präventiven Gesundheitsvorsorge.

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