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Ein Beitrag des Weinbaus zu den Klimaschutzzielen der COP21-Konferenz von Paris: Sensoreinsatz im Weinbau mit minimiertem CO2-Fußabdruck durch Humusspeicherung und PIWI-Sorten (VitiSoil)

Projekt

Klimawandel

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Klimawandel


Förderkennzeichen: JKI-ZR-08-5216, 281B302216
Laufzeit: 01.04.2018 - 30.06.2021
Forschungszweck: Bestandsaufnahme & Abschätzung

Ziele im Projekt Vitisoil sind die umfassende Bewertung und Optimierung der Speicherung von organischem Kohlenstoff [C, Humus] in Weinbergsböden inklusive der Reduktion von Treibhausgas- (THG) Emissionen in Verbindung mit dem Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten (PIWIs). Desweiteren sollen dem Weinbau Daten zur Klimarelevanz der Weinerzeugung geliefert und ggf. Vermarktungsargumente an die Hand gegeben werden. Weinberge werden vor der Pflanzung tief bearbeitet und weisen dann lange Bodenruhe ( 30 Jahre) auf. Die Böden einzelner Weinberge sind oft kleinräumig heterogen. Das Projekt wird einerseits durch Einsatz innovativer Sensortechniken dazu beitragen, die Speicherung und Umsetzung von Kohlenstoff [C] in Weinbergsböden kleinräumig und damit präzise zu bewerten. Ein weiteres Ziel ist, höhere Humusgehalte im Unterboden zu realisieren und so C langfristig zu speichern. Dabei kann es aber, v.a. bei befahrungsbedingten Verdichtungen, zur Bildung klimarelevanter THG kommen, die deshalb quantifiziert werden. PIWI-Sorten helfen potentiell, THG-Emissionen zu mindern, weil sie weniger Pflanzenschutz (Befahrung) erfordern. Sensorbasiert werden die Effekte gesteigerter Humusgehalte auf den Pflanzenbestand in neu angelegten (PIWI-) und bestehenden Weinbergen erfasst. Die Untersuchungen der Reben umfassen u.a. Stressindikatoren sowie Qualitätsparameter des Leseguts. Das Projekt trägt durch die hohe Datendichte, die der Sensoreinsatz ermöglicht, zu einem besseren Verständnis der Gehalte und Dynamik von C im Unter- und Oberboden von Weinbergen sowie der Reaktion der Pflanze bei.

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