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Pilotstudie zur Eignung von gesundheitsstabilisierenden Produkten und Verfahren in der Schweinehaltung

Projekt

Produktionsverfahren

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Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: keine Angabe
Laufzeit: 01.06.2016 - 31.07.2017
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichwörter: Tiergesundheit, Schweinehaltung

Vor dem Hintergrund der 16. AMG-Novelle und der damit verbundenen Minimierung des Antibiotikaeinsatzes sind gesundheitsstabilisierende Produkte und Verfahren in den letzten Jahren verstärkt auf dem Markt erschienen. Neben Probiotika, Präbiotika, Kräutern und Mineralien werden auch die Akupunktur, die Homöopathie, die Bachblütentherapie, sowie alternative Verfahren zur Stallreinigung immer häufiger in der Schweinhaltung eingesetzt. In der Praxis bedeutet dies ein nicht überschaubares Sammelsurium an bekannten und neuen Verfahren und Produkten, die für die Tierhalter und Tierärzte hinsichtlich ihrer Wirksamkeit nur schwer bzw. gar nicht zu beurteilen sind. Das Projektvorhaben zur Eignung von gesundheitsstabilisierenden Verfahren und Produkten in der Schweinehaltung hat daher in erster Linie die Erstellung einer systematischen Übersicht über alle gesundheitsstabilisierenden Verfahren und Produkte und deren Bewertung anhand bisher publizierter Studien hinsichtlich der Eignung zur Stabilisierung der Tiergesundheit als Ziel. In einem zweiten Schritt sollen einige Verfahren und Produkte in schweinehaltenden Betrieben auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft werden. Denkbar wären hierfür prophylaktische Ansätze, wie z. Bsp. die aus der Rinderhaltung seit Jahren eingesetzte Zufütterung von Milchsäurebakterien zur Stabilisierung der Darmflora (oder auch die Stallreinigung auf Basis der probiotischen Mikroklima-Regulation). In einem dritten Schritt soll ein Versuchsdesign für die nicht näher untersuchten Verfahren und Produkte erarbeitet werden, um eine zukünftige Tauglichkeitsprüfung der neuen Produkte und Verfahren zu erleichtern.

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