Neue Forschungsprojekte in FISA http://www.fisaonline.de/ Hier finden Sie die 20 neuesten Projekte, die in das Forschungsinformationssystem Agrar / Ernährung (FISA) eingetragen wurden. en-en Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) TYPO3 Variabilität der sensorischen Qualität von Spargelgenotypen als Reaktion auf Kulturmethode und Nacherntebehandlung In dem Vorhaben werden unter reproduzierbaren Bedingungen die Auswirkungen von Anbau- /Erntemethoden und Nacherntebehandlung auf die sensorische Qualität im Zusammenhang mit Inhaltsstoffprofilen des Spargels bewertet. Damit werden die bisher nur auf empirischer Grundlage durchgeführten Bewertungen systematisiert und objektiviert. Aus den Ergebnissen können sowohl Rückschlüsse auf die Definition von Zuchtkriterien und die Bewertung des Zuchtfortschritts als auch Hinweise für die landwirtschaftliche Praxis abgeleitet werden. Das Vorhaben hat wegen der zunehmenden Beliebtheit des Spargels als Lebensmittel eine hohe Verbraucherrelevanz.

Spargel reagiert äußerst empfindlich auf alle geprüften Einflussfaktoren. Es wurden der Einfluss unterschiedlicher Sorten (n = 12), Anlagenalter (6 Jahre), Folienbedeckung (ohne, Antitau, schwarz-weiß), Kurz- und Langzeitlagerung (0 bis 14 Tage) unter verschiedenen Bedingungen, unterschiedlicher Behandlung mit Schocken und Wässern sowie mehrerer Betriebe auf den Geschmack und das Aroma (chemisch-analytisch) von Spargel geprüft. Außerdem wurden Untersuchungen zur Ermittlung des korrelativen Zusammenhanges des chemisch-analytisch bestimmten Saponingehaltes mit der Bitterkeit sowie zur Bestimmung der Festigkeit und des Zuckergehaltes mittels NIRS vorgenommen.

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Anwendung von NIRS-Kalibrierungen bei der Evaluierung von Obst- und Gemüsepopulationen im Hinblick auf Qualität Das Projekt baut auf Vorgängerarbeiten der BAZ auf. Ziel ist es, die erarbeiteten Kalibriermodelle bezüglich verschiedener Qualitätsparameter an den Kulturarten Daucus carota L., Lucopersicon esculentum Mill. und Fragaria ananassa auf Anwendbarkeit zu testen. Mit diesen Arbeiten soll die Evaluierung von Obst- und Gemüsesortimenten in der BAZ effizienter gestaltet werden. Darüber hinaus ist es möglich, mehrere Qualitätsparameter (z.B. Zucker- und Säuregehalt, Farbwert, Carotinoide) in den zu untersuchenden Proben simultan und zerstörungsfrei zu erfassen. Das Vorhaben trägt bei zur Etablierung innovativer Methoden in der Züchtungsforschung.

Die Vorhersagegenauigkeit der NIR-spektroskopischen Messungen an den Kulturarten Möhre, Tomate und Apfel ist ausreichend, um Sortenunterschiede schnell zu ermitteln. Das betrifft die Bestimmung des Trockenmassegehaltes bei Apfel, Tomate und Möhre, die Druck- und Schalenfestigkeit bei Apfel und Tomate, den Gesamtkarotingehalt bei Möhre und das Zucker-Säure-Verhältnis bei Apfel. Für die Kulturart Erdbeere waren die Ergebnisse nicht ausreichend.

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Evaluierung der Aromamuster in resistenten und nichtresistenten Apfelgenotypen Zielsetzung des Projektes ist es, die Aromamuster von resistenten und nichtresistenten Apfelgenotypen zu charakterisieren. Hierzu wird in Zusammenarbeit mit dem IOZ das Apfelsortiment von Dresden-Pillnitz genutzt. Der Schwerpunkt der Analytik ist die Auffindung von genetisch determinierten Unterschieden in den Aromamustern. Zur Korrelation der instrumentell-analytischen Daten mit der Humansensorik wird die Gaschromatografie-Olfaktometrie eingesetzt. Die zu erwartenten Ergebnisse sollen zu einer Objektivierung der Bewertung der sensorischen Qualität von Apfelgenotypen im Zuchtprozess führen (Entwicklung von Schnellmethoden).

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Gesunde Reben (Vitis vinifera) im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer. Koordination Die Bekämpfung des Falschen Mehltaus der Rebe, hervorgerufen durch Plasmopara viticola, ist eine der großen Herausforderungen im Weinbau, insbesondere im ökologischen Weinbau. Aufgrund des drohenden Verbots kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel und wegen massiver Auswirkungen des Klimawandels gerät der ökologische Weinbau zunehmend in eine wirtschaftliche Krise. Daher ist das Ziel des beantragten Verbundvorhabens 'VitiFIT', einen Maßnahmenkatalog mit praxistauglichen Strategien zur Gesunderhaltung der Rebe zu erarbeiten. So sollen Anbaubedingungen verbessert, die Produktionssicherheit konsolidiert und damit betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet werden. Die Bekämpfungsstrategien im Bereich der Pflanzengesundheit werden im Wesentlichen auf Kupferminimierung (mikroverkapselte Kupfersalze) und Kupferersatz (Pflanzenextrakte; UVC-Technologie) sowie deren Kombination basieren. Flankierende anbau- und kulturtechnische Maßnahmen sollen das Inokulumpotential von P. viticola senken. Molekularbiologische Analysen werden sich dem pilzlichen Mikrobiom des Blattes unter den o.g. Bedingungen widmen. Besonderes Augenmerk soll auf den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Kaliumphosphonat gelegt werden. Bereits existierende und neu gezüchtete pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIs) spielen in den erarbeiteten Handlungskonzepten eine zentrale Rolle. Hierbei stehen die Verbesserung der oenologischen Weinstilistik, die Marktakzeptanz von PIWIs sowie deren betriebliche Einführung im Fokus. Die Züchtung von PIWIs soll durch die Identifikation neuer Resistenzen gegen P. viticola und Einkreuzung in aktuelle Zuchtstämme vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt sieht die Adaption des Prognosemodells 'VitiMeteo Rebenperonospora' an PIWIs vor. Im Sektor Wissens- und Technologietransfer sollen Kommunikation, Vernetzung und Informationsfluss zwischen Forschung und Praxis optimiert werden. Das Projekt VitiFIT soll einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des '20%-Zieles' leisten.

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Gesunde Reben (Vitis vinifera) im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer Die Bekämpfung des Falschen Mehltaus der Rebe, hervorgerufen durch Plasmopara viticola, ist eine der großen Herausforderungen im Weinbau, insbesondere im ökologischen Weinbau. Aufgrund des drohenden Verbots kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel und wegen massiver Auswirkungen des Klimawandels gerät der ökologische Weinbau zunehmend in eine wirtschaftliche Krise. Daher ist das Ziel des beantragten Verbundvorhabens 'VitiFIT', einen Maßnahmenkatalog mit praxistauglichen Strategien zur Gesunderhaltung der Rebe zu erarbeiten. So sollen Anbaubedingungen verbessert, die Produktionssicherheit konsolidiert und damit betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet werden. Die Bekämpfungsstrategien im Bereich der Pflanzengesundheit werden im Wesentlichen auf Kupferminimierung (mikroverkapselte Kupfersalze) und Kupferersatz (Pflanzenextrakte; UVC-Technologie) sowie deren Kombination basieren. Flankierende anbau- und kulturtechnische Maßnahmen sollen das Inokulumpotential von P. viticola senken. Molekularbiologische Analysen werden sich dem pilzlichen Mikrobiom des Blattes unter den o.g. Bedingungen widmen. Besonderes Augenmerk soll auf den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Kaliumphosphonat gelegt werden. Bereits existierende und neu gezüchtete pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIs) spielen in den erarbeiteten Handlungskonzepten eine zentrale Rolle. Hierbei stehen die Verbesserung der oenologischen Weinstilistik, die Marktakzeptanz von PIWIs sowie deren betriebliche Einführung im Fokus. Die Züchtung von PIWIs soll durch die Identifikation neuer Resistenzen gegen P. viticola und Einkreuzung in aktuelle Zuchtstämme vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt sieht die Adaption des Prognosemodells 'VitiMeteo Rebenperonospora' an PIWIs vor. Im Sektor Wissens- und Technologietransfer sollen Kommunikation, Vernetzung und Informationsfluss zwischen Forschung und Praxis optimiert werden. Das Projekt VitiFIT soll einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des '20%-Zieles' leisten.

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Gesunde Reben (Vitis vinifera) im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer Die Bekämpfung des Falschen Mehltaus der Rebe, hervorgerufen durch Plasmopara viticola, ist eine der großen Herausforderungen im Weinbau, insbesondere im ökologischen Weinbau. Aufgrund des drohenden Verbots kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel und wegen massiver Auswirkungen des Klimawandels gerät der ökologische Weinbau zunehmend in eine wirtschaftliche Krise. Daher ist das Ziel des beantragten Verbundvorhabens 'VitiFIT', einen Maßnahmenkatalog mit praxistauglichen Strategien zur Gesunderhaltung der Rebe zu erarbeiten. So sollen Anbaubedingungen verbessert, die Produktionssicherheit konsolidiert und damit betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet werden. Die Bekämpfungsstrategien im Bereich der Pflanzengesundheit werden im Wesentlichen auf Kupferminimierung (mikroverkapselte Kupfersalze) und Kupferersatz (Pflanzenextrakte; UVC-Technologie) sowie deren Kombination basieren. Flankierende anbau- und kulturtechnische Maßnahmen sollen das Inokulumpotential von P. viticola senken. Molekularbiologische Analysen werden sich dem pilzlichen Mikrobiom des Blattes unter den o.g. Bedingungen widmen. Besonderes Augenmerk soll auf den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Kaliumphosphonat gelegt werden. Bereits existierende und neu gezüchtete pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIs) spielen in den erarbeiteten Handlungskonzepten eine zentrale Rolle. Hierbei stehen die Verbesserung der oenologischen Weinstilistik, die Marktakzeptanz von PIWIs sowie deren betriebliche Einführung im Fokus. Die Züchtung von PIWIs soll durch die Identifikation neuer Resistenzen gegen P. viticola und Einkreuzung in aktuelle Zuchtstämme vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt sieht die Adaption des Prognosemodells 'VitiMeteo Rebenperonospora' an PIWIs vor. Im Sektor Wissens- und Technologietransfer sollen Kommunikation, Vernetzung und Informationsfluss zwischen Forschung und Praxis optimiert werden. Das Projekt VitiFIT soll einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des '20%-Zieles' leisten.

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Gesunde Reben (Vitis vinifera) im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer Die Bekämpfung des Falschen Mehltaus der Rebe, hervorgerufen durch Plasmopara viticola, ist eine der großen Herausforderungen im Weinbau, insbesondere im ökologischen Weinbau. Aufgrund des drohenden Verbots kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel und wegen massiver Auswirkungen des Klimawandels gerät der ökologische Weinbau zunehmend in eine wirtschaftliche Krise. Daher ist das Ziel des beantragten Verbundvorhabens 'VitiFIT', einen Maßnahmenkatalog mit praxistauglichen Strategien zur Gesunderhaltung der Rebe zu erarbeiten. So sollen Anbaubedingungen verbessert, die Produktionssicherheit konsolidiert und damit betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet werden. Die Bekämpfungsstrategien im Bereich der Pflanzengesundheit werden im Wesentlichen auf Kupferminimierung (mikroverkapselte Kupfersalze) und Kupferersatz (Pflanzenextrakte; UVC-Technologie) sowie deren Kombination basieren. Flankierende anbau- und kulturtechnische Maßnahmen sollen das Inokulumpotential von P. viticola senken. Molekularbiologische Analysen werden sich dem pilzlichen Mikrobiom des Blattes unter den o.g. Bedingungen widmen. Besonderes Augenmerk soll auf den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Kaliumphosphonat gelegt werden. Bereits existierende und neu gezüchtete pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIs) spielen in den erarbeiteten Handlungskonzepten eine zentrale Rolle. Hierbei stehen die Verbesserung der oenologischen Weinstilistik, die Marktakzeptanz von PIWIs sowie deren betriebliche Einführung im Fokus. Die Züchtung von PIWIs soll durch die Identifikation neuer Resistenzen gegen P. viticola und Einkreuzung in aktuelle Zuchtstämme vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt sieht die Adaption des Prognosemodells 'VitiMeteo Rebenperonospora' an PIWIs vor. Im Sektor Wissens- und Technologietransfer sollen Kommunikation, Vernetzung und Informationsfluss zwischen Forschung und Praxis optimiert werden. Das Projekt VitiFIT soll einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des '20%-Zieles' leisten.

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Erweiterte und aktualisierte Neuauflage des Handbuchs zum Risikomanagement von Pestiziden und Kontaminanten in Lebensmitteln und Futtermitteln aus ökologischem Landbau Gesamtziel des Vorhabens ist die Weiterentwicklung eines sachgerechten und fachlich wie juristisch fundierten Umgangs mit Probennahme, eine angemessene und sinnvolle Beauftragung der Analysen und der Interpretation der Analyseergebnisse in Lebens- und Futtermitteln aus ökologischer Landwirtschaft. Mit der Aktualisierung und Neuaufsetzung mit neuen Inhalten soll das bestehende Manual ''Risikomanagement von Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Lebensmitteln aus Ökologischem Landbau' (ROMBACH 2006¸ FKZ 03OE461) für Kontrollstellen und zuständige Behörden in Deutschland und ggf. in anderen Mitgliedsstaaten sowie für die Qualitätsverantwortlichen in den Unternehmen Anleitung geben zur Planung und Durchführung von Probennahmen, für eine angemessene und sinnvolle Beauftragung der Analysen und für die Interpretation der Ergebnisse unter den Bedingungen der ökologischen Anbaupraxis. Anhand von Literatur- und Datenrecherchen sowie Expertenbefragungen soll zu Probenahmen und zur Definition von unerwünschten Stoffen, sowie zum Umgang bei Nachweis von 'multiple use' Stoffen recherchiert werden. Die Ergebnisse werden im Autorenteam unter Einbeziehung von Experten diskutiert und abgestimmt. In einem weiteren Arbeitspaket wird das vorliegende Handbuch durch die Autoren überarbeitet und erweitert unter Berücksichtigung der recherchierten Ergebnisse. Anhand von Fallstudien sollen mögliche Verfahren dargestellt werden. Das Handbuch gibt eine mit der Bund-Länder-AG abgestimmte Handlungsempfehlung ab und wird auf der website des Bundesverbands Öko-Kontrollstellen e.V. (BVK) www.oeko-kontrollstellen.de zum Herunterladen zur Verfügung stehen. Der Wissenstransfer für mögliche Nutzer soll sowohl über zwei Tagesseminare als auch über Pressemitteilungen erfolgen.

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Gesunde Reben (Vitis vinifera) im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer Die Bekämpfung des Falschen Mehltaus der Rebe, hervorgerufen durch Plasmopara viticola, ist eine der großen Herausforderungen im Weinbau, insbesondere im ökologischen Weinbau. Aufgrund des drohenden Verbots kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel und wegen massiver Auswirkungen des Klimawandels gerät der ökologische Weinbau zunehmend in eine wirtschaftliche Krise. Daher ist das Ziel des beantragten Verbundvorhabens 'VitiFIT', einen Maßnahmenkatalog mit praxistauglichen Strategien zur Gesunderhaltung der Rebe zu erarbeiten. So sollen Anbaubedingungen verbessert, die Produktionssicherheit konsolidiert und damit betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet werden. Die Bekämpfungsstrategien im Bereich der Pflanzengesundheit werden im Wesentlichen auf Kupferminimierung (mikroverkapselte Kupfersalze) und Kupferersatz (Pflanzenextrakte; UVC-Technologie) sowie deren Kombination basieren. Flankierende anbau- und kulturtechnische Maßnahmen sollen das Inokulumpotential von P. viticola senken. Molekularbiologische Analysen werden sich dem pilzlichen Mikrobiom des Blattes unter den o.g. Bedingungen widmen. Besonderes Augenmerk soll auf den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Kaliumphosphonat gelegt werden. Bereits existierende und neu gezüchtete pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIs) spielen in den erarbeiteten Handlungskonzepten eine zentrale Rolle. Hierbei stehen die Verbesserung der oenologischen Weinstilistik, die Marktakzeptanz von PIWIs sowie deren betriebliche Einführung im Fokus. Die Züchtung von PIWIs soll durch die Identifikation neuer Resistenzen gegen P. viticola und Einkreuzung in aktuelle Zuchtstämme vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt sieht die Adaption des Prognosemodells 'VitiMeteo Rebenperonospora' an PIWIs vor. Im Sektor Wissens- und Technologietransfer sollen Kommunikation, Vernetzung und Informationsfluss zwischen Forschung und Praxis optimiert werden. Das Projekt VitiFIT soll einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des '20%-Zieles' leisten.

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Agrarsysteme der Zukunft: SUSKULT - Entwicklung eines nachhaltigen Kultivierungssystems für Nahrungsmittel resilienter Metropolregionen, Teilprojekt A: Koordination Immer mehr Menschen zieht es in die Städte – die Versorgung der wachsenden Bevölkerung mit Agrarprodukten ist eine große Herausforderung. Besonders in urbanen Räumen ist es schwierig, dem Trend zu nachhaltigen, lokalen und qualitativ hochwertigen Produkten nachzukommen. Daher sind neuartige Agrarsysteme notwendig. Im BMBF-Verbundprojekt SUSKULT geht das Fraunhofer UMSICHT gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Praxis einen auf den ersten Blick ungewöhnlichen Weg, der sich bei genauerem Hinsehen allerdings als geniale Idee entpuppt. Qualität und Nachhaltigkeit der Ernährung stehen vermehrt im Fokus. Was in landwirtschaftlich geprägten Regionen noch relativ einfach umzusetzen ist, gestaltet sich in den Städten jedoch weitaus schwieriger. Darüber hinaus besteht eine zentrale Zukunftsfrage, wie Ertragssteigerungen in der Agrarwirtschaft bei endlichen Phosphatressourcen, hohem Energieaufwand bei der Düngemittelproduktion und der Verschmutzung von Gewässern und Böden durch Phosphor und Stickstoff künftig möglich sein werden. Ein Team unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT will dieses Problem nun lösen und entwickelt im Rahmen des im April gestarteten BMBF-Verbundprojekts SUSKULT ein neuartiges Agrarsystem. Doch warum gerade Kläranlagen? Hierzu lohnt sich ein Blick auf die Komponenten, die für eine Pflanzenkultivierung benötigt werden: Für den geschlossenen Anbau von gartenbaulichen Produkten, z. B. in Gewächshäusern, sind das im wesentlichen Nährstoffe (Dünger), CO2, Wärme und Wasser. Diese Ressourcen sind alle auf Kläranlagen zu finden. Hinzu kommt der Standortvorteil. Zunächst am Stadtrand gebaut, sind Kläranlagen mittlerweile – bedingt durch das Wachstum der Städte und Metropolregionen – häufig zentrumsnah verortet. Die Agrarwirtschaft in die Stadt bringen. Die Idee, Ressourcen aus Kläranlagen im Sinne der Kreislaufführung zu nutzen, ist nicht neu. So gibt es bereits Verfahren, die Phosphor aus Schlamm und Asche in Kläranlagen – teils unter erhöhtem Energieeinsatz – rückgewinnen, um ihn in Form von Dünger oder Futterzusatz in die Agrarwirtschaft zu bringen. Um eine agrarwirtschaftliche Produktion direkt an Kläranlagen andocken zu können, entwickelt ein interdisziplinäres Konsortium im Rahmen von SUSKULT ein entsprechendes Bausteinsystem. Das Ergebnis soll regional angebautes, qualitativ hochwertiges Gemüse sein. Insgesamt 15 Partner arbeiten bei SUSKULT in vier Teilprojekten an dem Vorhaben. Die Arbeitspakete beinhalten neben der Weiterentwicklung der Kläranlagen zu sogenannten NEWtrient®-Centern und der Entwicklung einer Aufbereitungstechnik eine angepasste Nahrungsmittelproduktion in geschlossenen Kultursystemen und die dazugehörige Umfeld- und Systemanalyse. Um möglichen Schwankungen in Menge und Konzentrationen im Abwassersystem möglichst frühzeitig begegnen zu können, sind auch eine intelligente Prozesssteuerung und entsprechende Vorhersagemodelle im Projektplan verankert. Auf dem Weg zum Agrarsystem der Zukunft nach der SUSKULT-Vision ab dem Jahr 2050 gibt es eine Vielzahl an Herausforderungen. Nicht nur die technischen Ziele stehen im Fokus, bereits jetzt müssen die normativen Grundlagen erarbeitet und möglichst viele Stakeholder in den Entwicklungsprozess eingebunden werden. Direkt am Projekt beteiligt sind auch die Partner Metro AG und REWE Markt GmbH, hinzu kommen zahlreiche Interessensvertreter im Projektbeirat. Weite Teile der Zivilgesellschaft sind im Rahmen von Dialogprozessen involviert. Gemeinsam betrachten sie auch den zukünftigen Weg der Produkte zu den Kunden. 40 t Gemüse pro Jahr: in den ersten drei Jahren legen die Forschenden den Grundstock für das neue Agrarsystem, im Anschluss soll dann eine Demonstrationsanlage auf dem Gelände des Klärwerks Emschermündung an der Stadtgrenze zwischen Dinslaken, Oberhausen und Duisburg aufgebaut werden. Wenn alles optimal funktioniert, könnte man damit beispielsweise den jährlichen Bedarf an Blattsalaten der Gemeinde Anröchte[1] im Kreis Soest decken (durchschnittlicher jährlicher Verbrauch in Deutschland: etwa 3 kg Blattsalat/Kopf[2]).

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Agrarsysteme der Zukunft: Koordination und Kommunikation keine Angaben

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Agrarsysteme der Zukunft - CUBES Circle - Die Entwicklung und Erprobung eines geschlossenen Produktionssystems modularer Einheiten mit dem Ziel einer höchst ressoureneffizienten Produktion von Lebensmitteln - Teilprojekt E Zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhundert gehört neben Bevölkerungswachstum und Klimawandel die Verdichtung urbanen Lebens. Räumliche und infrastrukturelle Grenzen zwischen Stadtzentrum und peri-urbanem Raum verwischen sukzessive. Gleichzeitig können die zunehmende Verknappung der Anbauflächen und das prognostizierte Wachstum der Weltbevölkerung weder durch den laufenden Fortschritt in der Tier- und Pflanzenzüchtung noch durch eine maximale Effizienzsteigerung in der großflächigen Agrarproduktion kompensiert werden. Unsere Vision von Agrarsystemen der Zukunft basiert auf der Grundidee einer Nahrungsmittel-produktion in miteinander verbundenen, kommunizierenden und standardisierten Produktionsmodulen, den sogenannten CUBES. Diese CUBES sind Basis eines geschlossenen Systems, das aufgrund seiner ISO-genormten, stapelbaren Grundform und seines biokybernetischen Regelungsansatzes die Schwächen vergangener Agrarproduktionssysteme überwindet und sich integrativ in eine urbane Zukunft einfügt. Aufgrund seiner mobilen Natur, der einfachen Anpassbarkeit an die sich schnell wandelnde urbane Umgebung und der systeminhärenten Skalierbarkeit können die CUBES gleichermaßen auf ruralen, urbanen und sogar desertifizierten Standorten eingesetzt werden. Wir wollen Grundsätze verschiedener geschlossener Kulturverfahren in eine neue Prozesskette integrieren. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass die einzelnen Glieder der Kette intelligent miteinander vernetzt und geregelt werden. Dadurch lassen sich Synergien ausnutzen und in Anlehnung an das „Triple Zero®"-Konzept eine Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen. Wir sind überzeugt, dass Agrarsysteme der Zukunft den Anforderungen an eine nachhaltige, ressourceneffiziente und anpassungsfähige Produktion gerecht werden müssen. Eine Veränderung von Basistechnologien, wie sie sich in der industriellen Revolution z. B. durch die Mobilisierung fossiler Energiequellen vollzog, ist aktuell nicht absehbar. Aus diesem Grunde beruht der agrarische Fortschritt nur zu einem Anteil auf revolutionären Innovationen und zu einem erheblichen Anteil auf der Diffusion bewährter Technologien in den Agrarsektor, mit schrittweisen Verbesserungen und Anpassungen. Das Agrarsystem CUBES Circle beinhaltet beides: Neuste innovative Techniken sowie eine konsequente Weiterentwicklung etablierter Produktionsmethoden mit der notwendigen Adaption unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Das Konsortium „Intensive agrarische Produktionssysteme“ konzentriert sich auf Produktionsformen mit hoher Wertschöpfung pro Flächeneinheit und hochgradig kontrollierten Produktionsbedingungen. Angepasst an die jeweiligen ökologischen und sozialen Bedingungen werden produktionstechnische Systeme gekoppelt, um die Erzeugung von Nahrungs- bzw. Futtermitteln nachhaltig auszurichten und resilient gegenüber technischen Störungen und durch Klimawandel bedingten Umwelteinflüssen zu machen. Als Beispiel kann die Kombination von Fischzucht und Gemüseproduktion im geschlossenen Kreisläufen („Aquaponik“) gelten. Die in der Entwicklung befindlichen Systeme eignen sich vorwiegend für urbane und periurbane Räume oder Industriegebiete mit hohen Synergiemöglichkeiten bezüglich der Verbindung von Stoffkreisläufen (Wasser, Nährstoffe, CO2-Senken), aber auch für ländliche Gebiete oder Extremstandorte wie z. B. Wüstengebiete. Wichtig sind Erfassung und Optimierung von Stoffkreisläufen durch Sensoren, Modellierung von Abläufen und gezielte Steuerung. Auf diese Weise lassen sich höchste Produktions- und Wertschöpfungsdichten auf für den übrigen Landbau ungeeigneten Flächen erzielen. Die intensive Produktion erlaubt, Produkte ressourcenschonend und mit nur minimalem CO2-Ausstoß in unmittelbarer Nähe des Verbrauchers in den Konsum zu bringen. Durch Kombination von Produktionsrichtungen lassen sich dabei hohe Synergieeffekte erzielen. Im Konsortium wird als nächster Schritt die Kombination von Insektenzucht, Fischzucht und Pflanzenproduktion erprobt, bei der auf jeder Stufe Nahrungsmittel für den menschlichen Verzehr sowie Nährstoffe für die nächsthöhere Trophiestufe erzeugt werden. Die Nahrungsmittelproduktion erfolgt dabei in standardisierten, stapelbaren, und miteinander kommunizierenden Modulen, die in ihren Dimensionen genormten ISO-Containern entsprechen. Dadurch lässt sich intensive Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen.

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Agrarsysteme der Zukunft - CUBES Circle - Die Entwicklung und Erprobung eines geschlossenen Produktionssystems modularer Einheiten mit dem Ziel einer höchst ressoureneffizienten Produktion von Lebensmitteln - Teilprojekt D Zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhundert gehört neben Bevölkerungswachstum und Klimawandel die Verdichtung urbanen Lebens. Räumliche und infrastrukturelle Grenzen zwischen Stadtzentrum und peri-urbanem Raum verwischen sukzessive. Gleichzeitig können die zunehmende Verknappung der Anbauflächen und das prognostizierte Wachstum der Weltbevölkerung weder durch den laufenden Fortschritt in der Tier- und Pflanzenzüchtung noch durch eine maximale Effizienzsteigerung in der großflächigen Agrarproduktion kompensiert werden. Unsere Vision von Agrarsystemen der Zukunft basiert auf der Grundidee einer Nahrungsmittel-produktion in miteinander verbundenen, kommunizierenden und standardisierten Produktionsmodulen, den sogenannten CUBES. Diese CUBES sind Basis eines geschlossenen Systems, das aufgrund seiner ISO-genormten, stapelbaren Grundform und seines biokybernetischen Regelungsansatzes die Schwächen vergangener Agrarproduktionssysteme überwindet und sich integrativ in eine urbane Zukunft einfügt. Aufgrund seiner mobilen Natur, der einfachen Anpassbarkeit an die sich schnell wandelnde urbane Umgebung und der systeminhärenten Skalierbarkeit können die CUBES gleichermaßen auf ruralen, urbanen und sogar desertifizierten Standorten eingesetzt werden. Wir wollen Grundsätze verschiedener geschlossener Kulturverfahren in eine neue Prozesskette integrieren. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass die einzelnen Glieder der Kette intelligent miteinander vernetzt und geregelt werden. Dadurch lassen sich Synergien ausnutzen und in Anlehnung an das „Triple Zero®"-Konzept eine Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen. Wir sind überzeugt, dass Agrarsysteme der Zukunft den Anforderungen an eine nachhaltige, ressourceneffiziente und anpassungsfähige Produktion gerecht werden müssen. Eine Veränderung von Basistechnologien, wie sie sich in der industriellen Revolution z. B. durch die Mobilisierung fossiler Energiequellen vollzog, ist aktuell nicht absehbar. Aus diesem Grunde beruht der agrarische Fortschritt nur zu einem Anteil auf revolutionären Innovationen und zu einem erheblichen Anteil auf der Diffusion bewährter Technologien in den Agrarsektor, mit schrittweisen Verbesserungen und Anpassungen. Das Agrarsystem CUBES Circle beinhaltet beides: Neuste innovative Techniken sowie eine konsequente Weiterentwicklung etablierter Produktionsmethoden mit der notwendigen Adaption unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Das Konsortium „Intensive agrarische Produktionssysteme“ konzentriert sich auf Produktionsformen mit hoher Wertschöpfung pro Flächeneinheit und hochgradig kontrollierten Produktionsbedingungen. Angepasst an die jeweiligen ökologischen und sozialen Bedingungen werden produktionstechnische Systeme gekoppelt, um die Erzeugung von Nahrungs- bzw. Futtermitteln nachhaltig auszurichten und resilient gegenüber technischen Störungen und durch Klimawandel bedingten Umwelteinflüssen zu machen. Als Beispiel kann die Kombination von Fischzucht und Gemüseproduktion im geschlossenen Kreisläufen („Aquaponik“) gelten. Die in der Entwicklung befindlichen Systeme eignen sich vorwiegend für urbane und periurbane Räume oder Industriegebiete mit hohen Synergiemöglichkeiten bezüglich der Verbindung von Stoffkreisläufen (Wasser, Nährstoffe, CO2-Senken), aber auch für ländliche Gebiete oder Extremstandorte wie z. B. Wüstengebiete. Wichtig sind Erfassung und Optimierung von Stoffkreisläufen durch Sensoren, Modellierung von Abläufen und gezielte Steuerung. Auf diese Weise lassen sich höchste Produktions- und Wertschöpfungsdichten auf für den übrigen Landbau ungeeigneten Flächen erzielen. Die intensive Produktion erlaubt, Produkte ressourcenschonend und mit nur minimalem CO2-Ausstoß in unmittelbarer Nähe des Verbrauchers in den Konsum zu bringen. Durch Kombination von Produktionsrichtungen lassen sich dabei hohe Synergieeffekte erzielen. Im Konsortium wird als nächster Schritt die Kombination von Insektenzucht, Fischzucht und Pflanzenproduktion erprobt, bei der auf jeder Stufe Nahrungsmittel für den menschlichen Verzehr sowie Nährstoffe für die nächsthöhere Trophiestufe erzeugt werden. Die Nahrungsmittelproduktion erfolgt dabei in standardisierten, stapelbaren, und miteinander kommunizierenden Modulen, die in ihren Dimensionen genormten ISO-Containern entsprechen. Dadurch lässt sich intensive Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen.

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Agrarsysteme der Zukunft - CUBES Circle - Die Entwicklung und Erprobung eines geschlossenen Produktionssystems modularer Einheiten mit dem Ziel einer höchst ressoureneffizienten Produktion von Lebensmitteln - Teilprojekt C Zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhundert gehört neben Bevölkerungswachstum und Klimawandel die Verdichtung urbanen Lebens. Räumliche und infrastrukturelle Grenzen zwischen Stadtzentrum und peri-urbanem Raum verwischen sukzessive. Gleichzeitig können die zunehmende Verknappung der Anbauflächen und das prognostizierte Wachstum der Weltbevölkerung weder durch den laufenden Fortschritt in der Tier- und Pflanzenzüchtung noch durch eine maximale Effizienzsteigerung in der großflächigen Agrarproduktion kompensiert werden. Unsere Vision von Agrarsystemen der Zukunft basiert auf der Grundidee einer Nahrungsmittel-produktion in miteinander verbundenen, kommunizierenden und standardisierten Produktionsmodulen, den sogenannten CUBES. Diese CUBES sind Basis eines geschlossenen Systems, das aufgrund seiner ISO-genormten, stapelbaren Grundform und seines biokybernetischen Regelungsansatzes die Schwächen vergangener Agrarproduktionssysteme überwindet und sich integrativ in eine urbane Zukunft einfügt. Aufgrund seiner mobilen Natur, der einfachen Anpassbarkeit an die sich schnell wandelnde urbane Umgebung und der systeminhärenten Skalierbarkeit können die CUBES gleichermaßen auf ruralen, urbanen und sogar desertifizierten Standorten eingesetzt werden. Wir wollen Grundsätze verschiedener geschlossener Kulturverfahren in eine neue Prozesskette integrieren. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass die einzelnen Glieder der Kette intelligent miteinander vernetzt und geregelt werden. Dadurch lassen sich Synergien ausnutzen und in Anlehnung an das „Triple Zero®"-Konzept eine Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen. Wir sind überzeugt, dass Agrarsysteme der Zukunft den Anforderungen an eine nachhaltige, ressourceneffiziente und anpassungsfähige Produktion gerecht werden müssen. Eine Veränderung von Basistechnologien, wie sie sich in der industriellen Revolution z. B. durch die Mobilisierung fossiler Energiequellen vollzog, ist aktuell nicht absehbar. Aus diesem Grunde beruht der agrarische Fortschritt nur zu einem Anteil auf revolutionären Innovationen und zu einem erheblichen Anteil auf der Diffusion bewährter Technologien in den Agrarsektor, mit schrittweisen Verbesserungen und Anpassungen. Das Agrarsystem CUBES Circle beinhaltet beides: Neuste innovative Techniken sowie eine konsequente Weiterentwicklung etablierter Produktionsmethoden mit der notwendigen Adaption unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Das Konsortium „Intensive agrarische Produktionssysteme“ konzentriert sich auf Produktionsformen mit hoher Wertschöpfung pro Flächeneinheit und hochgradig kontrollierten Produktionsbedingungen. Angepasst an die jeweiligen ökologischen und sozialen Bedingungen werden produktionstechnische Systeme gekoppelt, um die Erzeugung von Nahrungs- bzw. Futtermitteln nachhaltig auszurichten und resilient gegenüber technischen Störungen und durch Klimawandel bedingten Umwelteinflüssen zu machen. Als Beispiel kann die Kombination von Fischzucht und Gemüseproduktion im geschlossenen Kreisläufen („Aquaponik“) gelten. Die in der Entwicklung befindlichen Systeme eignen sich vorwiegend für urbane und periurbane Räume oder Industriegebiete mit hohen Synergiemöglichkeiten bezüglich der Verbindung von Stoffkreisläufen (Wasser, Nährstoffe, CO2-Senken), aber auch für ländliche Gebiete oder Extremstandorte wie z. B. Wüstengebiete. Wichtig sind Erfassung und Optimierung von Stoffkreisläufen durch Sensoren, Modellierung von Abläufen und gezielte Steuerung. Auf diese Weise lassen sich höchste Produktions- und Wertschöpfungsdichten auf für den übrigen Landbau ungeeigneten Flächen erzielen. Die intensive Produktion erlaubt, Produkte ressourcenschonend und mit nur minimalem CO2-Ausstoß in unmittelbarer Nähe des Verbrauchers in den Konsum zu bringen. Durch Kombination von Produktionsrichtungen lassen sich dabei hohe Synergieeffekte erzielen. Im Konsortium wird als nächster Schritt die Kombination von Insektenzucht, Fischzucht und Pflanzenproduktion erprobt, bei der auf jeder Stufe Nahrungsmittel für den menschlichen Verzehr sowie Nährstoffe für die nächsthöhere Trophiestufe erzeugt werden. Die Nahrungsmittelproduktion erfolgt dabei in standardisierten, stapelbaren, und miteinander kommunizierenden Modulen, die in ihren Dimensionen genormten ISO-Containern entsprechen. Dadurch lässt sich intensive Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen.

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Agrarsysteme der Zukunft - CUBES Circle - Die Entwicklung und Erprobung eines geschlossenen Produktionssystems modularer Einheiten mit dem Ziel einer höchst ressoureneffizienten Produktion von Lebensmitteln - Teilprojekt B Zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhundert gehört neben Bevölkerungswachstum und Klimawandel die Verdichtung urbanen Lebens. Räumliche und infrastrukturelle Grenzen zwischen Stadtzentrum und peri-urbanem Raum verwischen sukzessive. Gleichzeitig können die zunehmende Verknappung der Anbauflächen und das prognostizierte Wachstum der Weltbevölkerung weder durch den laufenden Fortschritt in der Tier- und Pflanzenzüchtung noch durch eine maximale Effizienzsteigerung in der großflächigen Agrarproduktion kompensiert werden. Unsere Vision von Agrarsystemen der Zukunft basiert auf der Grundidee einer Nahrungsmittel-produktion in miteinander verbundenen, kommunizierenden und standardisierten Produktionsmodulen, den sogenannten CUBES. Diese CUBES sind Basis eines geschlossenen Systems, das aufgrund seiner ISO-genormten, stapelbaren Grundform und seines biokybernetischen Regelungsansatzes die Schwächen vergangener Agrarproduktionssysteme überwindet und sich integrativ in eine urbane Zukunft einfügt. Aufgrund seiner mobilen Natur, der einfachen Anpassbarkeit an die sich schnell wandelnde urbane Umgebung und der systeminhärenten Skalierbarkeit können die CUBES gleichermaßen auf ruralen, urbanen und sogar desertifizierten Standorten eingesetzt werden. Wir wollen Grundsätze verschiedener geschlossener Kulturverfahren in eine neue Prozesskette integrieren. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass die einzelnen Glieder der Kette intelligent miteinander vernetzt und geregelt werden. Dadurch lassen sich Synergien ausnutzen und in Anlehnung an das „Triple Zero®"-Konzept eine Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen. Wir sind überzeugt, dass Agrarsysteme der Zukunft den Anforderungen an eine nachhaltige, ressourceneffiziente und anpassungsfähige Produktion gerecht werden müssen. Eine Veränderung von Basistechnologien, wie sie sich in der industriellen Revolution z. B. durch die Mobilisierung fossiler Energiequellen vollzog, ist aktuell nicht absehbar. Aus diesem Grunde beruht der agrarische Fortschritt nur zu einem Anteil auf revolutionären Innovationen und zu einem erheblichen Anteil auf der Diffusion bewährter Technologien in den Agrarsektor, mit schrittweisen Verbesserungen und Anpassungen. Das Agrarsystem CUBES Circle beinhaltet beides: Neuste innovative Techniken sowie eine konsequente Weiterentwicklung etablierter Produktionsmethoden mit der notwendigen Adaption unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Das Konsortium „Intensive agrarische Produktionssysteme“ konzentriert sich auf Produktionsformen mit hoher Wertschöpfung pro Flächeneinheit und hochgradig kontrollierten Produktionsbedingungen. Angepasst an die jeweiligen ökologischen und sozialen Bedingungen werden produktionstechnische Systeme gekoppelt, um die Erzeugung von Nahrungs- bzw. Futtermitteln nachhaltig auszurichten und resilient gegenüber technischen Störungen und durch Klimawandel bedingten Umwelteinflüssen zu machen. Als Beispiel kann die Kombination von Fischzucht und Gemüseproduktion im geschlossenen Kreisläufen („Aquaponik“) gelten. Die in der Entwicklung befindlichen Systeme eignen sich vorwiegend für urbane und periurbane Räume oder Industriegebiete mit hohen Synergiemöglichkeiten bezüglich der Verbindung von Stoffkreisläufen (Wasser, Nährstoffe, CO2-Senken), aber auch für ländliche Gebiete oder Extremstandorte wie z. B. Wüstengebiete. Wichtig sind Erfassung und Optimierung von Stoffkreisläufen durch Sensoren, Modellierung von Abläufen und gezielte Steuerung. Auf diese Weise lassen sich höchste Produktions- und Wertschöpfungsdichten auf für den übrigen Landbau ungeeigneten Flächen erzielen. Die intensive Produktion erlaubt, Produkte ressourcenschonend und mit nur minimalem CO2-Ausstoß in unmittelbarer Nähe des Verbrauchers in den Konsum zu bringen. Durch Kombination von Produktionsrichtungen lassen sich dabei hohe Synergieeffekte erzielen. Im Konsortium wird als nächster Schritt die Kombination von Insektenzucht, Fischzucht und Pflanzenproduktion erprobt, bei der auf jeder Stufe Nahrungsmittel für den menschlichen Verzehr sowie Nährstoffe für die nächsthöhere Trophiestufe erzeugt werden. Die Nahrungsmittelproduktion erfolgt dabei in standardisierten, stapelbaren, und miteinander kommunizierenden Modulen, die in ihren Dimensionen genormten ISO-Containern entsprechen. Dadurch lässt sich intensive Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen.

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https://www.fisaonline.de/index.php?id=136&tx_fisaresearch_projects[p_id]=13157&tx_fisaresearch_projects[action]=projectDetails&tx_fisaresearch_projects[controller]=Projects&cHash=d272456cacc24b79a98cad4f93ef760c Thu, 12 Sep 2019 11:56:20 +0000 https://www.fisaonline.de/index.php?id=136&tx_fisaresearch_projects[p_id]=13157&tx_fisaresearch_projects[action]=projectDetails&tx_fisaresearch_projects[controller]=Projects&cHash=d272456cacc24b79a98cad4f93ef760c
Agrarsysteme der Zukunft - CUBES Circle - Die Entwicklung und Erprobung eines geschlossenen Produktionssystems modularer Einheiten mit dem Ziel einer höchst ressoureneffizienten Produktion von Lebensmitteln - Teilprojekt A. Zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhundert gehört neben Bevölkerungswachstum und Klimawandel die Verdichtung urbanen Lebens. Räumliche und infrastrukturelle Grenzen zwischen Stadtzentrum und peri-urbanem Raum verwischen sukzessive. Gleichzeitig können die zunehmende Verknappung der Anbauflächen und das prognostizierte Wachstum der Weltbevölkerung weder durch den laufenden Fortschritt in der Tier- und Pflanzenzüchtung noch durch eine maximale Effizienzsteigerung in der großflächigen Agrarproduktion kompensiert werden. Unsere Vision von Agrarsystemen der Zukunft basiert auf der Grundidee einer Nahrungsmittelproduktion in miteinander verbundenen, kommunizierenden und standardisierten Produktionsmodulen, den sogenannten CUBES. Diese CUBES sind Basis eines geschlossenen Systems, das aufgrund seiner ISO-genormten, stapelbaren Grundform und seines biokybernetischen Regelungsansatzes die Schwächen vergangener Agrarproduktionssysteme überwindet und sich integrativ in eine urbane Zukunft einfügt. Aufgrund seiner mobilen Natur, der einfachen Anpassbarkeit an die sich schnell wandelnde urbane Umgebung und der systeminhärenten Skalierbarkeit können die CUBES gleichermaßen auf ruralen, urbanen und sogar desertifizierten Standorten eingesetzt werden. Wir wollen Grundsätze verschiedener geschlossener Kulturverfahren in eine neue Prozesskette integrieren. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass die einzelnen Glieder der Kette intelligent miteinander vernetzt und geregelt werden. Dadurch lassen sich Synergien ausnutzen und in Anlehnung an das „Triple Zero®"-Konzept eine Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen. Wir sind überzeugt, dass Agrarsysteme der Zukunft den Anforderungen an eine nachhaltige, ressourceneffiziente und anpassungsfähige Produktion gerecht werden müssen. Eine Veränderung von Basistechnologien, wie sie sich in der industriellen Revolution z. B. durch die Mobilisierung fossiler Energiequellen vollzog, ist aktuell nicht absehbar. Aus diesem Grunde beruht der agrarische Fortschritt nur zu einem Anteil auf revolutionären Innovationen und zu einem erheblichen Anteil auf der Diffusion bewährter Technologien in den Agrarsektor, mit schrittweisen Verbesserungen und Anpassungen. Das Agrarsystem CUBES Circle beinhaltet beides: Neuste innovative Techniken sowie eine konsequente Weiterentwicklung etablierter Produktionsmethoden mit der notwendigen Adaption unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Das Konsortium „Intensive agrarische Produktionssysteme“ konzentriert sich auf Produktionsformen mit hoher Wertschöpfung pro Flächeneinheit und hochgradig kontrollierten Produktionsbedingungen. Angepasst an die jeweiligen ökologischen und sozialen Bedingungen werden produktionstechnische Systeme gekoppelt, um die Erzeugung von Nahrungs- bzw. Futtermitteln nachhaltig auszurichten und resilient gegenüber technischen Störungen und durch Klimawandel bedingten Umwelteinflüssen zu machen. Als Beispiel kann die Kombination von Fischzucht und Gemüseproduktion im geschlossenen Kreisläufen („Aquaponik“) gelten. Die in der Entwicklung befindlichen Systeme eignen sich vorwiegend für urbane und periurbane Räume oder Industriegebiete mit hohen Synergiemöglichkeiten bezüglich der Verbindung von Stoffkreisläufen (Wasser, Nährstoffe, CO2-Senken), aber auch für ländliche Gebiete oder Extremstandorte wie z. B. Wüstengebiete. Wichtig sind Erfassung und Optimierung von Stoffkreisläufen durch Sensoren, Modellierung von Abläufen und gezielte Steuerung. Auf diese Weise lassen sich höchste Produktions- und Wertschöpfungsdichten auf für den übrigen Landbau ungeeigneten Flächen erzielen. Die intensive Produktion erlaubt, Produkte ressourcenschonend und mit nur minimalem CO2-Ausstoß in unmittelbarer Nähe des Verbrauchers in den Konsum zu bringen. Durch Kombination von Produktionsrichtungen lassen sich dabei hohe Synergieeffekte erzielen. Im Konsortium wird als nächster Schritt die Kombination von Insektenzucht, Fischzucht und Pflanzenproduktion erprobt, bei der auf jeder Stufe Nahrungsmittel für den menschlichen Verzehr sowie Nährstoffe für die nächsthöhere Trophiestufe erzeugt werden. Die Nahrungsmittelproduktion erfolgt dabei in standardisierten, stapelbaren, und miteinander kommunizierenden Modulen, die in ihren Dimensionen genormten ISO-Containern entsprechen. Dadurch lässt sich intensive Produktion ohne Zusatzstoffe, ohne Emissionen und ohne Abfallstoffe erreichen.

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Agrarsysteme der Zukunft: LaNdwirtschaft 4.0 - ohne chemisch-synthetischen PflanzenSchutz  

 

Abschlussbericht

 

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Open Forecast Ein Projektteam aus fünf Forschungseinrichtungen hat es sich auf die Fahnen geschrieben, diesen Datenschatz (Open Data) zu heben. Im EU-Projekt „Open Forecast“ füttern sie Supercomputer mit diesen Daten. Wie das geht, erproben sie an zwei unterschiedlichen Anwendungen: Sie simulieren die Stickoxid- und Feinstaubbelastung über Stuttgart, und sie wollen frei verfügbare Satellitendaten für eine Nutzung in der Landwirtschaft aufbereiten. Das Projekt wird durch die EU innerhalb der Connecting Europe Facility (CEF) Initiative gefördert.

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https://www.fisaonline.de/index.php?id=136&tx_fisaresearch_projects[p_id]=13154&tx_fisaresearch_projects[action]=projectDetails&tx_fisaresearch_projects[controller]=Projects&cHash=d7d17554063f311c339ebcedddfcae74 Thu, 12 Sep 2019 08:59:31 +0000 https://www.fisaonline.de/index.php?id=136&tx_fisaresearch_projects[p_id]=13154&tx_fisaresearch_projects[action]=projectDetails&tx_fisaresearch_projects[controller]=Projects&cHash=d7d17554063f311c339ebcedddfcae74
Agrarsysteme der Zukunft: F4F - Nahrung der Zukunft - Teilprojekt I F4F untersucht radikale Innovationen für eine nachhaltig gesunde Lebensmittelproduktion, um auch künftige Generationen mit ausreichend gesunden Lebensmitteln versorgen zu können. Dies erfolgt im Kontext von zwei tiefgreifenden Szenarien – „No Land“ und No Trade“. Gesamtziel des F4F-Vorhabens ist es, herausgefordert durch diese Extrem-Settings innovative Lösungsansätze im Food- und Agrobereich für eine nachhaltige Sicherung ausreichender und gesunder Ernährung zu erarbeiten. Über die gezielt eingesetzten Schlüsseltechnologien – (UV)LED-Technologie und Composit-Leichtbau-Werkstoffe – werden Innovationsansätze bis zum Proof of Concept für „Designed Food“ und „Natural Food“ entwickelt und auf ihre technische Realisierbarkeit, ihre ökonomische und ökologische Tragfähigkeit als auch auf ihre gesellschaftlichen Auswirkungen überprüft.

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https://www.fisaonline.de/index.php?id=136&tx_fisaresearch_projects[p_id]=13153&tx_fisaresearch_projects[action]=projectDetails&tx_fisaresearch_projects[controller]=Projects&cHash=f69f08e135b12481ad5b055d9cf0b83c Thu, 12 Sep 2019 08:47:28 +0000 https://www.fisaonline.de/index.php?id=136&tx_fisaresearch_projects[p_id]=13153&tx_fisaresearch_projects[action]=projectDetails&tx_fisaresearch_projects[controller]=Projects&cHash=f69f08e135b12481ad5b055d9cf0b83c
Verbundprojekt: Nutzung der optiKuh-Daten zur Verbesserung der Haltung von Milchkühen durch eine aktuellere Modellierung der Futteraufnahme und Nutzung von Futtereffizienz und Robustheit in Zucht und Tiergesundheitsmanagement. Teilprojekt 2 Im Verbundprojekt optiKuh wurden wesentliche Innovationen im Bereich Zucht, Fütterung, Stoffwechselstabilität, Sensorik und Management auf den Weg gebracht. Die Diskussion der Ergebnisse in Wissenschaft und Praxis aufnehmend sollen die insgesamt vorliegenden Daten im Hinblick auf die Beurteilung der 'Robustheit' der Milchkühe (Stoffwechseldaten, Energiesaldo etc.), der Weiterentwicklung der Gleichungen zur Abschätzung der Futteraufnahme und Fragen der Futtereffizienz zur Generierung weiterer Innovationen in den Bereichen Zucht, Fütterung und Tiergesundheit genutzt werden. Das gesamte Datenmaterial aus optiKuh zu Futteraufnahme, Leistung und Stoffwechselstabilität wird genutzt. Ansätze, Auswertungen und Innovationen werden interdisziplinär abgeleitet. Die Bearbeitung erfolgt in einer Arbeitsgruppe Stoffwechsel/Tiergesundheit unter Federführung der Martin-Luther Universität, Halle-Wittenberg und einer zweiten Arbeitsgruppe Futteraufnahme/Futtereffizienz unter Federführung der LfL-Tierernährung, Grub. Über den Förderverein Bioökonomieforschung (FBF) wird die Intertransdisziplinarität gewährleistet. Die Ergebnisse sollen direkt in die Empfehlungen zu Futter und Fütterung, die Ausgestaltung der Milchrinderzucht bei Deutschen Holsteins und Fleckvieh und die angewandte Tiermedizin einfließen. Ziel ist die Implementierung wichtiger Bausteine zur Verbesserung der Zukunftsfähigkeit und Akzeptanz der Milchkuhhaltung. Verbundprojekt optiKuh

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https://www.fisaonline.de/index.php?id=136&tx_fisaresearch_projects[p_id]=13152&tx_fisaresearch_projects[action]=projectDetails&tx_fisaresearch_projects[controller]=Projects&cHash=069d16db0375ecea47ebf4b631a588fd Thu, 12 Sep 2019 07:45:52 +0000 https://www.fisaonline.de/index.php?id=136&tx_fisaresearch_projects[p_id]=13152&tx_fisaresearch_projects[action]=projectDetails&tx_fisaresearch_projects[controller]=Projects&cHash=069d16db0375ecea47ebf4b631a588fd