Neue Forschungsprojekte in FISA http://www.fisaonline.de/ Hier finden Sie die 20 neuesten Projekte, die in das Forschungsinformationssystem Agrar / Ernährung (FISA) eingetragen wurden. en-en Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) TYPO3 Verbesserter Rückhalt von Mikroplastik und weiteren feinen, abfiltrierbaren Stoffen in Regenbecken durch eine zentrale Anströmung - Definition von Gestaltungsempfehlungen NRW-RÜZEN Im diesem Projekt soll untersucht werden, ob eine zentrale Anströmung von Regenbecken einen verbesserten Rückhalt für feine partikuläre Stoffe und Mikroplastik-Partikel erreichen kann. Dabei ist es das Ziel, sowohl Gestaltungshinweise für einen Neubau von Regenbecken als auch Gestaltungshinweise für mögliche Nachrüstungen in bereits bestehenden Regenbecken zu geben.Die Idee einer zentralen Anströmung und die daraus resultierende Durchströmungscharakteristik im Becken ist angelehnt an Vor- und Nachklärbecken von Kläranlagen, wird bislang je-doch nicht bei Regebecken eingesetzt. Erste Ergebnisse aus dem am IWARU durchgeführten Forschungsvorhaben MEREBEN bestätigen, dass diese Durchströmungscharakteristik in Regenbecken, insbesondere für den Rückhalt der feinen partikulären Stoffe des Niederschlagswassers, zielführend ist. Die in MEREBEN erzielten Ergebnisse geben Anlass zu der Vermutung, dass eben nicht die bislang als ideal angesehene pfropfenartige Durchströmung eines Becken den Wirkungsgrad insbesondere für schwer absetzbare Stoffe verbessert, sondern vielmehr gezielte und kontrollierte Rezirkulationen vorteilhaft sind. Die zentrale Anströmung scheint gerade diese Rezirkulationen im Becken zu bewirken. Diese ermöglichen den Partikel mit sehr geringen Sinkgeschwindigkeiten vergleichsweise lange Aufenthaltszeiten und hierdurch einen verbesserten Rückhalt. Die Wirkungsgrade mit zentraler Anströmung, die bislang stichprobenhaft untersucht wurden, liegen deutlich über den Wirkungsgraden von Becken mit einer klassischen Anströmung. Die lässt vermuten, dass die zentrale Anströmung künftig sowohl für den Neubau als auch für die Nachrüstung von Becken im Bestand eine vielversprechende Zulaufgestaltung zum Rückhalt von feinen partikulären Stoffen und Mikroplastik-Parti-keln darstellen könnte. Unter dem umgangssprachlichen Begriff Mikroplastik werden hier Kunststoffe mit Partikelgrößen in der Spannweite der AFS-Definition (0,45 bis 63 µm) verstanden. Dazu umfasst das hier beschriebene Projekt sowohl experimentelle als auch numerische Untersuchungen zu: (1) den Wirkungsgraden von zentralen Anströmungen in Regenbecken, (2) dem Absetzverhalten von Mikroplastik in Regenbecken. Die Arbeitsmethode kann dabei als komplexes, hybrides Gesamtmodell verstanden werden, in dem experimentelle und numerische Modellelemente sich gezielt ergänzen.In diesem Vorhaben sollen daher einfache und in der Praxis leicht umsetzbare Zulaufkonstruktionen und Becken-Bauformen entwickelt werden, welche mit Hilfe einer zentralen Anströmung einen verbesserten Rückhalt von AFS63 und insbesondere auch Mikroplastik ermöglichen. Erst werden allgemeine Angaben als Gestaltungsempfehlungen sowohl für rechteckige als auch für runde Becken erarbeitet, so dass auch sofort eine Aussage darüber ermöglicht wird, ob die viel zahlreicheren Rechteckbecken des Bestands von einer Umrüstung auf eine zentrale Anströmung profitieren könnten.

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Evaluierung von Erkenntnissen und Maßnahmen von Landwirten, Schlachtbetrieben und Veterinärbehörden bei der Umsetzung des Im Wesentlichen geht es darum, die mit der Umsetzung des Aktionsplans Kupierverzicht (Schweine)" bisher gewonnen Erfahrungen fachwissenschaftlich aufzuarbeiten und Empfehlungen für eine Fortschreibung des Aktionsplans zu erarbeiten. Der Aktionsplan sieht ein schrittweises Hineinwachsen in den Kupierverzicht vor. In Westeuropa werden Ferkeln üblicherweise innerhalb der ersten Lebenstage die Schwanzspitzen gekürzt, weil dies als eine effektive Maßnahme zu Verminderung des Risikos von Schwanzbeißen angesehen wird. Schwanzbeißen bei Schweinen tritt fallweise auf und ist bei heranwachsenden Tieren schwer zu behandeln. Verletzungen, bis hin zu Todesfällen und Verwürfe am Schlachthof, wegen entzündlicher Veränderungen im Fleisch sind oftmals die Folge. Tierschutzrechtlich ist das Kürzen der Schwanzspitze nur in besonderen Einzelfällen zulässig, nicht aber als Routinemaßnahme. Kommt es zu gehäuftem Schwanzbeißen, sind zunächst vielfältige betriebliche Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko weiterer Vorfälle dieser Art zu minimieren. Da es sich beim Schwanzbeißen jedoch um ein multifaktorielles Geschehen handelt, ist es in der Praxis oftmals schwierig, auf das prophylaktische Schwänzekürzen unter den derzeitigen Rahmenbedingungen verantwortbar verzichten zu können. Die dem Kupieren von Ringelschwänzen zugrundeliegende Problematik ist sehr komplex, so dass diese nicht etwa durch veterinärbehördliche Maßnahmen ordnungsbehördlich gelöst werden können. Der Aktionsplan Ringelschwanz geht auf eine Initiative von Nordrhein-Westfalen zurück, um auf das hier übliche routinemäßige Kürzen von Ferkelschwänzen praxisnah absehbar verzichten zu können. Die Evaluierung soll auf verschiedenen Ebenen erfolgen und die Kontrolle der Umsetzung mit einbeziehen. Während die ordnungsbehördliche Überprüfung der Umsetzung bundesweit erfolgt, wird die inhaltliche Evaluierung des Aktionsplans zunächst exemplarisch auf Landesebene (NRW) durchgeführt. In diese Studie werden bereits die Kontrollergebnisse auch aus den anderen Bundesländern vergleichend mit einbezogen. In Abhängigkeit dieser Ergebnisse wird eine weiterführende Erhebung auf Bundesebene zu prüfen und abzustimmen sein. Nachfolgend wird die geplante Vorgehensweise der beiden Evaluierungsebenen skizziert:1. Individuelle Betriebsanalysen: Abstimmung eines Erhebungsbogens, Auswertung der betrieblichen Risikoanalysen mithilfe des Erhebungsbogens, Stichprobenartiger Abgleich der Angaben in der Risikoanalyse mit dem Vor-Ort-Zustand. Der Abgleich erfolgt in Kooperation mit freiwilligen Bestandstierärzten. 2. Bundesweite Überprüfung der Umsetzung des Aktionsplans auf Grundlage der Kontrollergebnisse aus den Ländern. 3. Zurverfügungstellung der Ergebnisse - die Ergebnisse werden den Ländern und allen sonstigen Beteiligten zur Verfügung gestellt.

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https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14834&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=f29e019c22bd547d7c11bd03853c7b24 Thu, 08 Apr 2021 06:58:02 +0000 https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14834&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=f29e019c22bd547d7c11bd03853c7b24
Histologie Ohren und Klauen SINS-Ferkel Es sollen die Auswirkungen des Entzündungs- und Nekrosesyndroms auf die Blutgefäße im Bereich der Ohren und der Klauen neugeborener Ferkel mit Hilfe moderner pathologisch-histologischer Untersuchungen überprüft werden. Das Ziel ist hierdurch geeignete Gegenmaßnahmen ableiten zu können, als Basis zur nachhaltigen Umsetzung des Kupierverbots, zur Bekämpfung von Schwanzbeißen und Schwanznekrosen und somit insgesamt zur Verbesserung des Tierwohls beim Schwein. Entzündungen und Nekrosen (SINS) müssen als Anzeiger stark beeinträchtigten Tierwohls angesehen werden, das sich aus Fehlern in Haltung und Fütterung sowie vor dem Hintergrund einer extrem leistungsbezogenen Genetik ergibt. Am Beginn einer effizienten Problembekämpfung muss die Erkenntnis stehen, dass die klinische Entzündungssymptomatik um SINS zwar durch mechanische Umweltfaktoren gefördert werden kann, ihren Ursprung jedoch aus endogenen Belastungen nimmt, an denen es anzusetzen gilt. Im Fokus der Bemühungen zur Verbesserung des Tierwohls steht der Verzicht auf das Kupieren der Schwänze beim Schwein. Das in deutschen Betrieben routinemäßig durchgeführte Verfahren der Amputation von bis zu zwei Dritteln des Schwanzes bei Saugferkeln bis zum 4. Lebenstag stellt einen Verstoß gegen geltendes EU Recht dar. Erfahrungen aus der Praxis zeigen jedoch, dass bei einem akuten, unreflektierten Ausstieg aus dem Schwanzkupieren ohne Änderung der Fütterungs- und Haltungsbedingungen mit einer Steigerung der Prävalenz für Schwanzbeißen und Schwanznekrosen von aktuell 3 % auf rund 60 % der Schlachtschweine gerechnet werden muss. Selbst in extensiven Haltungsverfahren treten Schwanzbeißen und Schwanznekrosen mit Prävalenzen zwischen 14 und 20 % auf. Daraus ergibt sich die dringende Notwendigkeit nach machbaren Alternativen der Prävention zu suchen, um den geforderten Kupierverzicht zu erreichen, ohne dass dadurch das Schwanzbeißen in einem erheblichen und nicht vertretbaren Rahmen zunimmt. Die klinische Symptomatik zeigt, dass im Verlauf der Erkrankung bei den Ferkeln nicht nur die Schwanzspitze bzw. der gesamte Schwanz, sondern auch Ohrgrund und Ohrspitzen, Ballen, Sohlen sowie Kronsaum der Klauen von entzündlichen Veränderungen betroffen sind. Ergänzend zu den bereits erfolgreich durchgeführten histologischen und immunhistochemischen Untersuchungen an Ringelschwänzen von 30 Ferkeln im Rahmen des SINS sollen nunmehr die Ohren sowie die Klauen betroffener Tiere histologisch untersucht werden. Hierzu muss das Probematerial, das bereits vorliegt, nach speziellen Verfahren aufbereitet und ausgewertet werden. Die Befunde werden fotodokumentiert.

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https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14833&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=c2a2e924b5fa3097bbdb60271431d35b Thu, 08 Apr 2021 06:45:09 +0000 https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14833&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=c2a2e924b5fa3097bbdb60271431d35b
Huhn³ - Entwicklung von Hühnerrassen mit balancierten Lege-, Mast- und Tierwohleigenschaften Das Projekt soll eine Alternative zum Töten männlicher Eintagsküken erforschen und damit zur Stärkung des Tierwohls beitragen. Das Töten männlicher Eintagsküken stellt eine gesellschaftlich nicht mehr akzeptierte Praxis dar. Dies kommt auch im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13.06.2019 - BVerwG 3 C 28.16 zum Ausdruck. Das Projekt soll eine Alternative zum Töten männlicher Eintagsküken erforschen und damit zur Stärkung des Tierwohls beitragen. Insbesondere im Hinblick auf das o. g. Urteil ist weiterhin Handlungs- und Aufklärungsbedarf in diesem Bereich gegeben. Es müssen Alternativen zum Töten von männlichen Eintagsküken gefunden werden. Eine mögliche Alternative zum Töten männlicher Eintagsküken ist die Haltung von Zweinutzungshühnern. An der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Landwirtschaftliche Fakultät, Institut für Tierwissenschaften (Universität Bonn) existiert eine Auswahl an Zweinutzungsgenetiken, welche sich mit positiven Zweinutzungseigenschaften auszeichnen. Diese Rassen sollen im Rahmen der praxisorientierten Haltung näher betrachtet werden. Die Haltung von Rassen hat gegenüber der Haltung von Hybriden den Vorteil, dass sie vom Halter selbst nachgezogen werden können. Hauptschwerpunkt dieses Projektes ist die Ableitung grundlegender Prinzipien in Bezug auf die Zucht und Fütterung sowie den praktischen Einsatz von Zweinutzungshühnern generell und insbesondere für die Rassen englische Ixworth, belgische Melchelner und deutsche Bielefelder. Das Vorhaben wird ferner von Untersuchungen zum Tierwohl flankiert, um Fehlentwicklungen vorzubeugen. Hiermit eng verwoben ist auch die Frage der Ernährung von Zweinutzungshühnern, einer Frage, die bisher zu wenig Beachtung gefunden hat. Zusammengenommen stellen die Einzelmaßnahmen ein sinnvolles Konstrukt dar, um eine Alternative zum Kükentöten zu erarbeiten.

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Brütende und ziehende Niedermoorwiesenvögel in Nordrhein - Westfalen Das LIFE-Projekt Wiesenvögel NRW findet in Zusammenarbeit des LANUV als Projektträger mit zehn Biologischen Stationen im Tiefland von NRW und der niederländischen vogelkundlichen Organisation SOVON als Projektpartner statt. Es zielt auf die Bestandssicherung wiesenbrütender Vogelarten wie Uferschnepfe, Großer Brachvogel, Rotschenkel, Kiebitz, Bekassine, Löffelente, Knäkente und Wiesenpieper in acht EU-Vogelschutzgebieten des NRW-Tieflandes vom Niederrhein bis zum Kreis Minden-Lübbecke. Auch sollen die Rastbestände von Enten und Limikolen (Watvögeln) in diesen Gebieten gesichert werden. Damit bietet das Projekt eine große Chance, auf landesweiter Ebene die Bedingungen für Vögel der Feuchtwiesen zu verbessern. Bis Ende 2027 wird im Projekt eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt, um wesentliche Bereiche in den Vogelschutzgebieten wiesenvogeltauglich zu gestalten. Dazu gehören insbesondere die Verbesserung des Wasserhaushalts, eine extensive landwirtschaftliche Nutzung, die Entfernung den Offenlandcharakter störender Strukturen wie Gehölze oder Grünlandbrachen und ein Prädatorenmanagement. In geringem Maße werden durch das Land Flächen zur langfristigen Sicherung von Wiesenvogelbrutgebieten erworben. Eine wichtige Rolle spielen auch Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und der Besucherlenkung. Dazu kommen umfangreiche Maßnahmen zum Monitoring der Projektdurchführung, der Entwicklung der Vogelbestände und der Ökosystem-Dienstleistungen in den Projektgebieten - hier spielen Forschungsaspekte eine besondere Rolle. Das Gesamtbudget des Projektes ist mit knapp 19 Millionen Euro veranschlagt, davon kommen 11,4 Millionen aus dem EU-LIFE-Topf und 7,5 Millionen Euro vom Land NRW.

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Der Ökologische Landbau in Mittel- und Osteuropa – Länderberichte Das Projekt dient der Beschreibung des Standes und der Entwicklung der mittel- und osteuropäischen Angebots- und Nachfragesituation von Bio-Produkten und deren Auswirkungen auf den deutschen BioMarkt. Es sollen • eine Verbesserung der Transparenz des Öko-Sektors in den Projektländern für Marktpartner aus Deutschland erreicht werden, • eine Handreichung zum besseren Marktzugang für Bio-Waren in beide Richtungen gegeben werden, • eine Stärkung von Produzenten, Verarbeitern und Händlern von Bio-Produkten und insbesondere von Erzeugergemeinschaften in den Projektländern unterstützt werden, • eine Stärkung der Position Deutschlands in der Kooperation und im Handel mit Bio-Produkten mit den Projektländern erreicht werden. Übergeordneter Nutzen: a) Verbesserung der Planungsmöglichkeiten für deutsche Akteure im Biosektor durch verbesserte Kenntnis der gegenwärtigen und zu erwartenden Entwicklungen in der Lebens- und Futtermittelproduktion und im Öko-Handel. b) Verbesserung der Wettbewerbsstellung deutscher Öko-Lebensmittelhersteller mit Exportabsichten durch höhere Markttransparenz und verbesserten Informationsstand zum Bio-Lebensmittelmarkt in der Zielregion. c) Verstärkung des Handels mit Öko-Produkten durch bessere Kenntnis der Marktakteure und der Handelsstrukturen. d) Verbesserung der Vernetzung deutscher Öko-Unternehmen und Organisationen mit Unternehmen und Institutionen der Zielregion. e) Verbesserte Entscheidungsgrundlagen und Transparenz auch für deutsche Verbände, Regierungen und Behörden. Das Projekt ermöglicht letztlich primär eine Verbesserung der Marktstellung deutscher Öko-Unternehmen und Bedienung der Verbrauchernachfrage, sekundär kann sich dies positiv auf die Entwicklung des BioSektors in den Ländern der Zielregion auswirken.

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Schonende innovative Behandlung zur Weinstabilisierung Proteine und Metallionen im Wein können nach der Füllung unerwünschte und von Verbrauchern und Handel nicht akzeptierte Trübungen verursachen. Die Standardverfahren zur Weinstabilisierung sehen den Einsatz weinfremder Stoffe vor. Erzeuger von (Bio)weinen sind jedoch an Verfahren interessiert, die auf weinfremde Zusätze verzichten und hinsichtlich Energie- und Wasserverbrauch, aber auch Materialaufwendungen ein besonderes Maß an Ressourcenschonung realisieren. Es gibt einen großen Bedarf für ein schonendes und sicheres Verfahren. Gegenstand des Core Organic Vorhabens MI-WINE ist die Entwicklung und Testung eines neuen, effizienten und ressourcenschonenden Prozesses zur Weinstabilisierung mittels innovativer Keramikmembranen. Zunächst zielt das Projekt auf die Erweiterung des Wissens über das passende Design von keramischen Materialien (Metalloxide) zur Adsorption und Entfernung von Proteinen und Metallionen ab, die für die Instabilitäten in Bio-Wein und anderen ökologisch erzeugten Getränken verantwortlich sind. Dieses Wissen wird im folgenden in einem neuen schonenden Prozess zur Weinstabilisierung implementiert und die Gesamtqualität und der Nährwert von Bio-Weinen sowie anderen ökologisch erzeugten Getränken verbessert. Die entwickelten innovativen Materialien werden in einen praxistauglichen Prozess integriert, um die Weinstabilisierung sicherer und kostengünstiger realisieren zu können. Studien zur Rückgewinnung der absorbierten Stoffe dienen ihrer gezielten Entsorgung und Regenerierung der keramischen Membranen zum erneuten Einsatz.

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Ökologische Landwirtschafts- und Lebensmittelsysteme als Modelle für nachhaltige Ernährungssysteme in Europa und Nordafrika - Teilprojekt FH Münster SysOrg hat zum Ziel, Interventions- und Eingangspunkte zu identifizieren, die einen Transformationsprozess zu resilienten, nachhaltigen Ernährungssystemen ermöglichen und zu untersuchen, wie Pfade erfolgreich entwickelt werden können, um eine/n nachhaltige/n Konsum und Lebensmittelproduktion zu fördern. Dafür ist es notwendig, Ernährungssysteme mit beteiligten Akteuren besser zu verstehen und die dafür kritischen Punkte des Systems zu ermitteln. Hypothese: Ernährungssysteme haben Interventions- und Eingangspunkte um Transformationsprozesse zu ermöglichen gemein; diese sind übertragbar müssen aber regional angepasst werden. Folglich wird den Fragen nachgegangen: -·Welche sind den Ernährungssystemen gemeinen Punkte, die einen Transformationsprozess zu resilienten und nachhaltigen Ernährungssystemen hin ermöglichen? - Wie können Pfade im System erfolgreich gestaltet werden, um nachhaltige/n Konsum und Produktion zu fördern? - Welche sind die Gründe, Motivationen oder Treiber für die Akteure, um die nachhaltigere Lösung zu wählen? - Welche sind die Interventions- und Eingangspunkte für die Entwicklung, Stärkung und Verbreitung von Biolebensmittel- und -landwirtschaft, Abfallreduktion und nachhaltige Ernährung? Welche sind die kritischen Punkte, wenn diese Perspektiven in einem System-Ansatz zusammengebracht werden? Dafür werden fünf territoriale Fälle (Kopenhagen, Cilento, Nordhessen, Warschau, Kenitra) von vier Perspektiven transdisziplinar analysiert: Systemübergang, der Wandel hin zur nachhaltigen Ernährung, die Ausbreitung von Biolebensmitteln- und -landwirtschaft, und Abfallreduktion. Diese transnationale mehrfache Fallstudie wird ein Multi-Stakeholder-Ansatz beinhalten. SysOrg wird optimierte und lokal angepasste Strategien für die Transformation von Ernährungssystemen in Europa und Nordafrika erarbeiten, hin zu nachhaltigen, resilienten und ressourceneffizienten Ernährungssystemen mit weniger Umweltauswirkungen und hoher sozio-kultureller Akzeptanz.

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https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14828&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=c795ffca31b79381af494bb2f32f0865 Wed, 07 Apr 2021 12:43:53 +0000 https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14828&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=c795ffca31b79381af494bb2f32f0865
Ökologische Landwirtschafts- und Lebensmittelsysteme als Modelle für nachhaltige Ernährungssysteme in Europa und Nordafrika - Teilprojekt Uni Kassel Ziel von SysOrg ist es, Interventions- und Einstiegspunkte zu identifizieren, um einen Transformationsprozess hin zu widerstandsfähigen und nachhaltigen Ernährungssystemen zu ermöglichen, und zu ermitteln, wie Wege zur Steigerung des nachhaltigen Konsums und der Nahrungsmittelproduktion an Punkten im gesamten System erfolgreich gestaltet werden können. Dazu ist es notwendig, die Ernährungssysteme, einschließlich der beteiligten Vielzahl von Akteuren, besser zu verstehen und zu ermitteln, was die kritischen Punkte innerhalb des Systems sind (Barrieren, Druck und Ermöglicher, Evidenzlücken und Hebel).

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Torfreduzierte und torffreie Substrate für den Ökologischen Kräuterbetrieb – Erprobung, Optimierung und Wissenstransfer Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung von Topfkräuter-Substraten mit einem hohen Torfersatzanteil von mindestens 30 bis 50 % bis möglicherweise hin zu einem torffreien Substrat. Folgende Schwerpunkte stehen dabei im Vordergrund: Optimierung des Einsatzes torfreduzierter Substrate mit unterschiedlichen Mengen an Torfersatzstoffen im Hinblick auf eine angepasste Kulturführung gemeinsam mit der Praxis und den zuliefernden Substratfirmen. Identifikation von weiteren, möglichen Problembereichen und Lösungsmöglichkeiten durch Anbauversuche mit entsprechenden Substraten in Versuchsbetrieben. Identifikation der physikalischen, chemischen und biologischen Bedingungen an ausgewählten Substraten aus dem Netzwerk. Betriebswirtschaftliche Bewertung der torfreduzierten Substrate im Vergleich zu den gängigen nicht torfreduzierten Substraten. Entwicklung, Erprobung und Optimierung des Herstellungsprozesses von phytosanitär wirksamen Premium Grüngutkomposten, die in gärtnerischen Kultursubstraten des ökologischen Landbaus optimal einsetzbar sind. Anbauversuche, die einen hohen Anteil dieser Komposte enthalten (30-100 % Torfersatz). Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro für Sekundärrohstoffe und Abfallwirtschaft, der Praxis der Kompostwirtschaft sowie der Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK e.V.). In Kooperation mit der Bundesgütegemeinschaft Kompost soll außerdem eine Güterichtlinie für diese Premium-Komposte erarbeitet werden. Ausweitung und Optimierung vorhandener Netzwerke mit Hilfe entsprechender Technik zum Austausch aller Akteure. Insgesamt zeitnahe und praxisgerechte Aufbereitung des Wissens und schnelle Verbreitung an die entsprechenden Zielgruppen. Durchführung von Workshops zu Nachhaltigkeitsaspekten der Torfersatzprodukte, zum Bereich bodenbürtige Krankheiten und Schadorganismen v.a. Trauermücken, sowie zur Belebung von Substraten und dessen Auswirkungen.

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Wechselwirkungen der Landschaftsstruktur und kombinierter Agrarumweltmaßnahmen auf die Diversität, die Populationsentwicklung und den Gesundheitszustand von Wild- und Honigbienen - B Das wissenschaftliche Ziel von ComBee ist die Untersuchung der direkten und indirekten Wechselwirkungen der in der Literatur genannten Hauptursachen der Verluste von Bestäuberinsekten (d.h. Landnutzungswandel, Bienenkrankheiten). Dabei stehen insbesondere die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Agrarumweltmaßnahmen und der Landschaftsstruktur sowie ihre Auswirkungen auf die Artengemeinschaften von Bestäubern, die Populationsentwicklung von wilden und gemanagten Bienen, die Prävalenz von Pathogenen und natürlichen Gegenspielern, die Ressourcennutzung und die trophischen Interaktionen zwischen Pflanzen, Bestäubern, Pathogenen und Gegenspielern im Fokus.

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Wechselwirkungen der Landschaftsstruktur und kombinierter Agrarumweltmaßnahmen auf die Diversität, die Populationsentwicklung und den Gesundheitszustand von Wild- und Honigbienen - A Das grundlegende wissenschaftliche Ziel von ComBee ist die Untersuchung der direkten und indirekten Wechselwirkungen der in der Literatur genannten Hauptursachen der Verluste von Bestäuberinsekten (d.h. Landnutzungswandel, Bienenkrankheiten). Dabei stehen insbesondere die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Agrarumweltmaßnahmen und der Landschaftsstruktur sowie ihre Auswirkungen auf die Artengemeinschaften von Bestäubern, die Populationsentwicklung von wilden und gemanagten Bienen, die Prävalenz von Pathogenen und natürlichen Gegenspielern, die Ressourcennutzung und die trophischen Interaktionen zwischen Pflanzen, Bestäubern, Pathogenen und Gegenspielern im Fokus.

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https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14824&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=f07b337a3c3d5cf92bd5f85d959d3d44 Wed, 07 Apr 2021 12:00:26 +0000 https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14824&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=f07b337a3c3d5cf92bd5f85d959d3d44
Entscheidungs- und Planungshilfen zur ökologischen Legehennen- und Masthühnerhaltung Für die nachhaltige marktorientierte ökologische Legehennen- und Masthühnerhaltung werden Planungs- und Entscheidungshilfen für Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen erarbeitet, mit denen sowohl die Ausweitung wie auch die kontinuierliche Verbesserung dieser beiden Betriebszweige unterstützt wird. Diese Informationsmaterialien bauen auf vorhandene Publikationen auf und beziehen neue Erkenntnisse aus laufenden Projekten soweit wie möglich ein. Zum Projektende werden sie der Praxis zur Verfügung stehen. Die Bewertungskriterien stammen aus Ökonomie, Umwelt und Tierwohl gleichermaßen, zusätzlich werden auch soziale Aspekte wie Arbeitsbelastung berücksichtigt. Neue Kenntnisse, vor allem zur Haltung von Zweinutzungslinien und neuer Rassekreuzungen, werden integriert, indem aktuelle Ergebnisse aus Herkunftsvergleichen aus Zucht- und Prüfstationen sowie aus Feldprüfungen einbezogen werden.

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Optimierung des Mobilstallkonzeptes der Freilandhaltung von Legehennen unter Berücksichtigung von Prädatorenschutz, Nährstoffverteilung und Tierwohl hin zu einem universellen und skalierbaren low-input Geflügelhaltungsverfahren Gesamtziel des Projektes OptiHuhn ist es, das Konzept des Mobilstalls weiterzuentwickeln. Bewährte Bausteine sollen übernommen werden, für bekannte Schwierigkeiten und Systemkonflikte jedoch sollen Lösungsmöglichkeiten entwickelt und umgesetzt werden. Zentrale Systemkonflikte sind Auslaufnutzung, Investitionskosten, Komplexität, Prädatoren, Parasiten und Skalierbarkeit. Im OptiHuhn Projekt soll ein durch das Fachgebiet Agrartechnik entwickeltes Geflügelweidehaltungssystem praktisch umgesetzt und erprobt werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung der Legehennenhaltung beschränkt sich Umsetzung und Validierung innerhalb des Projektes auf eben dieses Produktionsverfahren, eine Ausweitung bspw. auf die Mastgeflügelhaltung ist über dieses Vorhaben hinaus später möglich.

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Optimierung biologisch erzeugter Erbsenstärke zur Nutzung in innovativen Lebensmitteln -Teilprojekt TU Berlin Die Qualität der Erbsenstärke unterliegt bislang starken Schwankungen, die immer wieder zu verminderten Produktqualitäten führen. Dies ist nicht zuletzt auf die bisherige geringe Wertschätzung und -schöpfung heimischer Körnerleguminosen zurückzuführen. Nach Jahrzehnten der Rezession ist erst seit einigen Jahren ein gewisses Revival im heimischen Körnerleguminosenanbau zu erkennen. Zurückgefahrene und aufgegebene Züchtungsprogramme trugen dazu bei, dass nur noch wenige Sorten vorliegen und deren Optimierung, besonders hinsichtlich einzelner wertgebender Inhaltsstoffe (v.a. Stärke, Proteine, antinutritive Inhaltsstoffe) bisher nicht vorangetrieben wurde. Ziel dieses Projektes ist es, die Gründe für die schwankende Erbsenstärkequalität zu charakterisieren und Genotypen zu identifizieren, die eine gute Ausgangserbsenstärkequalität besitzen und damit auch die Basis für die weitere Optimierung durch Züchtung ermöglichen. Hierzu werden Sorten, genetische Ressourcen und Zuchtstämme von hundert Sommer- und hundert Wintererbsen angebaut und nach Gewinnung der Stärke/-produkte eine Auswahl hinsichtlich ihrer Stärkezusammensetzung (i.B. Amylose/Amylopektin-Verhältnis, Vernetzung des Amylopektins) und den technofunktionellen Eigenschaften (Gel- und Filmbildung, Backfähigkeit, Stabilität bei Säure-, Scher- und Hitzeeinwirkung) charakterisiert. Diese Eigenschaften werden weiterhin auch an fertigen Erzeugnissen (u.a. an Backwaren, Extrudaten, Füllungen (z.B. für Süßwaren), (Glas)-Nudeln, Instantgerichte) geprüft.

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Optimierung biologisch erzeugter Erbsenstärke zur Nutzung in innovativen Lebensmitteln - Teilprojekt ILU Die Qualität der Erbsenstärke unterliegt bislang starken Schwankungen, die immer wieder zu verminderten Produktqualitäten führen. Dies ist nicht zuletzt auf die bisherige geringe Wertschätzung und -schöpfung heimischer Körnerleguminosen zurückzuführen. Nach Jahrzehnten der Rezession ist erst seit einigen Jahren ein gewisses Revival im heimischen Körnerleguminosenanbau zu erkennen. Zurückgefahrene und aufgegebene Züchtungsprogramme trugen dazu bei, dass nur noch wenige Sorten vorliegen und deren Optimierung, besonders hinsichtlich einzelner wertgebender Inhaltsstoffe (v.a. Stärke, Proteine, antinutritive Inhaltsstoffe) bisher nicht vorangetrieben wurde. Ziel dieses Projektes ist es, die Gründe für die schwankende Erbsenstärkequalität zu charakterisieren und Genotypen zu identifizieren, die eine gute Ausgangserbsenstärkequalität besitzen und damit auch die Basis für die weitere Optimierung durch Züchtung ermöglichen. Hierzu werden Sorten, genetische Ressourcen und Zuchtstämme von hundert Sommer- und hundert Wintererbsen angebaut und nach Gewinnung der Stärke/-produkte eine Auswahl hinsichtlich ihrer Stärkezusammensetzung (i.B. Amylose/Amylopektin-Verhältnis, Vernetzung des Amylopektins) und den technofunktionellen Eigenschaften (Gel- und Filmbildung, Backfähigkeit, Stabilität bei Säure-, Scher- und Hitzeeinwirkung) charakterisiert. Diese Eigenschaften werden weiterhin auch an fertigen Erzeugnissen (u.a. an Backwaren, Extrudaten, Füllungen (z.B. für Süßwaren), (Glas)-Nudeln, Instantgerichte) geprüft.

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https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14820&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=37509a4ad968f7eb81cdeedefb7bdfa7 Wed, 07 Apr 2021 11:25:22 +0000 https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14820&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=37509a4ad968f7eb81cdeedefb7bdfa7
Sicherstellung der Integrität von Drittlandsimporten bei Öko-Produkten - Teilprojekt GfRS Ziel des Projekts ist die verbesserte Sicherung der Integrität von Drittlands-Öko-Importpartien, die nach Deutschland geliefert werden. Das Vorhaben soll damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kontroll- und Zertifizierungssysteme im Rahmen der Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau leisten und das Verbraucherschutzniveau für Öko-Lebensmittel verbessern.

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https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14819&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=4063d698a8175e3555e8c5ee618b7d81 Wed, 07 Apr 2021 10:21:31 +0000 https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14819&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=4063d698a8175e3555e8c5ee618b7d81
Sicherstellung der Integrität von Drittlandsimporten bei Öko-Produkten - Teilprojekt FiBL Ziel des Projekts ist die verbesserte Sicherung der Integrität von Drittlands-Öko-Importpartien, die nach Deutschland geliefert werden. Das Vorhaben soll damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kontroll- und Zertifizierungssysteme im Rahmen der Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau leisten und das Verbraucherschutzniveau für Öko-Lebensmittel verbessern.

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https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14818&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=1763fef30fe0ba0da5ac48e5933fb854 Wed, 07 Apr 2021 10:21:00 +0000 https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14818&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=1763fef30fe0ba0da5ac48e5933fb854
Verbesserung des Ökokontroll- und Zertifizierungssystems durch die Integration von digitalen Zertifizierungs- und Produkttransaktionsdaten und von geografischen Daten und die Entwicklung eines umsetzbaren technologischen Konzepts am Beispiel der Getreidekette - Teilprojekt Thünen Institut Seit 1991 sind Produktionsverfahren sowie Kontrolle und Zertifizierung durch die EU-Bio-Verordnung verbindlich geregelt. In Deutschland setzt das Öko-Landbaugesetz die EU-Rechtsvorschriften um, insbesondere die Zulassung von Kontrollstellen zu regeln. Die EU-Bio-Verordnung wurde mehrfach überarbeitet. So wurden risikoorientierte Verfahren eingeführt, um Verstöße sowie vorsätzlichen Betrug aufzudecken. Die laufende Überarbeitung sieht weitere Verbesserungen vor. Mehrere große Betrugsfälle sowie die Berichte des Europäischen Rechnungshofs haben unterstrichen, dass die Weiterentwicklung der EU-Bio-VO die bekannten Lücken für Betrug nicht ausreichend schließen wird. Von verschiedenen Beteiligten wurden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, die aber nicht oder nur unzureichend aufgegriffen wurden. Weitgehend unberücksichtigt blieben dabei die Chancen, die sich durch die Digitalisierung und die Datenverfügbarkeit aus externen Quellen, z.B. Geoinformationsdaten anbieten, obwohl diese z.B. bei der Kontrolle von Programmen der CAP erfolgreich eingesetzt werden. Die Covid19 Pandemie hat eindrücklich belegt, wie bei Wegfall von Vor-Ort Inspektionen, Ausnahmen vom Kontrollverfahren genehmigt und auf remote Audittechniken umgestellt werden muss. Im Kern offenbaren sich die Schwächen vor allem in der mangelnden Anforderung, relevante Daten verpflichtend vorzuschreiben und vom einzelnen Feld über die ganze Produktkette zu verknüpfen (Rückverfolgbarkeit von Zertifizierungs- und Produkttransaktionsdaten). Dabei spielt die Datenverfügbarkeit eine entscheidende Rolle, deren digitale Erfassung die EU vorschreiben könnte. Mit dem vorgeschlagenen Vorhaben zur Verbesserung des Ökokontroll- und Zertifizierungssystems, insbesondere durch die Integration von Zertifizierungs- und Produkttransaktionsdaten, von Geoinformationen und geeigneten Verfahren des Internet der Dinge (IoT), werden die Projektpartner Empfehlungen zu seiner Weiterentwicklung erarbeiten.

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https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14817&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=e39358e381f5560ff7036eea0b0348c6 Wed, 07 Apr 2021 10:02:21 +0000 https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14817&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=e39358e381f5560ff7036eea0b0348c6
Verbesserung des Ökokontroll- und Zertifizierungssystems durch die Integration von digitalen Zertifizierungs- und Produkttransaktionsdaten und von geografischen Daten und die Entwicklung eines umsetzbaren technologischen Konzepts am Beispiel der Getreidekette - Teilprojekt Organic Services Seit 1991 sind Produktionsverfahren sowie Kontrolle und Zertifizierung durch die EU-Bio-Verordnung verbindlich geregelt. In Deutschland setzt das Öko-Landbaugesetz die EU-Rechtsvorschriften um, insbesondere die Zulassung von Kontrollstellen zu regeln. Die EU-Bio-Verordnung wurde mehrfach überarbeitet. So wurden risikoorientierte Verfahren eingeführt, um Verstöße sowie vorsätzlichen Betrug aufzudecken. Die laufende Überarbeitung sieht weitere Verbesserungen vor. Mehrere große Betrugsfälle sowie die Berichte des Europäischen Rechnungshofs haben unterstrichen, dass die Weiterentwicklung der EU-Bio-VO die bekannten Lücken für Betrug nicht ausreichend schließen wird. Von verschiedenen Beteiligten wurden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, die aber nicht oder nur unzureichend aufgegriffen wurden. Weitgehend unberücksichtigt blieben dabei die Chancen, die sich durch die Digitalisierung und die Datenverfügbarkeit aus externen Quellen, z.B. Geoinformationsdaten anbieten, obwohl diese z.B. bei der Kontrolle von Programmen der CAP erfolgreich eingesetzt werden. Die Covid19 Pandemie hat eindrücklich belegt, wie bei Wegfall von Vor-Ort Inspektionen, Ausnahmen vom Kontrollverfahren genehmigt und auf remote Audittechniken umgestellt werden muss. Im Kern offenbaren sich die Schwächen vor allem in der mangelnden Anforderung, relevante Daten verpflichtend vorzuschreiben und vom einzelnen Feld über die ganze Produktkette zu verknüpfen (Rückverfolgbarkeit von Zertifizierungs- und Produkttransaktionsdaten). Dabei spielt die Datenverfügbarkeit eine entscheidende Rolle, deren digitale Erfassung die EU vorschreiben könnte. Mit dem vorgeschlagenen Vorhaben zur Verbesserung des Ökokontroll- und Zertifizierungssystems, insbesondere durch die Integration von Zertifizierungs- und Produkttransaktionsdaten, von Geoinformationen und geeigneten Verfahren des Internet der Dinge (IoT), werden die Projektpartner Empfehlungen zu seiner Weiterentwicklung erarbeiten.

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https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14816&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=105bc6bd01532aabb0c115bc0075a82d Wed, 07 Apr 2021 09:57:18 +0000 https://www.fisaonline.de/projekte-finden/details/?tx_fisaresearch_projects%5Bp_id%5D=14816&tx_fisaresearch_projects%5Baction%5D=projectDetails&tx_fisaresearch_projects%5Bcontroller%5D=Projects&cHash=105bc6bd01532aabb0c115bc0075a82d