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Zucker-Rohstoffe: Produktionssysteme und Produktionskosten in ausgewählten Ländern

Projekt

Produktionsverfahren

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Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: TI-BW-08-PID1468
Laufzeit: 01.09.2014 - 01.12.2020
Forschungszweck: Bestandsaufnahme & Abschätzung

Der Zuckermarkt wird zunehmend liberalisiert. Seit 2009 können die am wenigsten entwickelten Länder (LDC) auf Grundlage des Everything but arms (EBA)-Abkommens unbegrenzte Mengen Zucker zollfrei in die EU exportieren. Hinzu kommt, dass die EU ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten anstrebt. Sollte Zucker dabei nicht als sensibles Produkt eingestuft werden, könnte dies zu weiteren zollfreien Importen in die EU führen. Somit könnten die Zuckerimporte künftig deutlich zunehmen und europäischen Rübenzucker verdrängen. Bisher sind die Zuckerimporte aus den AKP- und LDC-Ländern mit etwa 2 Mio. t eher gering, wobei der Anteil der LDC-Länder unter 500.000 t liegt. Sollte der Weltmarktpreis für Zucker jedoch künftig deutlich unterhalb des EU-Preises liegen und sich eine positive wirtschaftliche Entwicklung in den LDC-Ländern abzeichnen, können die Importe deutlich zunehmen. Vor diesem Hintergrund wollen wir abschätzen, bei welchen Preisrelationen ein Export von Zucker für ausgewählte LDC -Staaten wirtschaftlich interessant wird. Anhand von regionalen Statistiken untersuchen wir den Status der Zuckerrohrproduktion in Tansania, Mozambique und Sambia. Auf dieser Basis etablieren wir typische Betriebe in ausgewählten Regionen und kalkulieren die Produktionskosten für Zuckerrohr. Die Produktionskosten ermitteln wir anhand von typischen Betrieben, die wir zusammen mit unseren internationalen Partnerorganisationen sowie Landwirten in den Zielländern etablieren. Die Produktionskosten kalkulieren wir mithilfe des Models TYPICROP.

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