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Antibiotika und Antibiotikaresistenzen im Spiegel der Printmedien: Eine Analyse der Medienberichterstattung

Projekt

Ernährung und Verbraucherschutz

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zum Forschungsziel 'Ernährung und Verbraucherschutz'. Welche Förderer sind dazu aktiv? Welche Teilziele gibt es dazu? Schauen Sie nach:
Ernährung und Verbraucherschutz


Förderkennzeichen: BfR-RIKO-08-102015
Laufzeit: 01.03.2014 - 31.10.2015
Forschungszweck: Bestandsaufnahme & Abschätzung
Stichwörter: Antibiotika, Medien, öffentliche Wahrnehmung

Im Rahmen der durchzuführenden Medieninhaltsanalyse (Vollerhebung) soll für den Zeitraum 01/2008 bis 12/2013 untersucht werden, wie das Thema Antibiotika und Antibiotikaresistenz im massenmedialen Diskurs aufgegriffen wird, welche Akteure mit welchen Positionen sich an der Debatte beteiligen und welche Argumentationsmuster die Debatte prägen.

Die Berichterstattung über Antibiotika und resistente Keime ist in den sieben Jahren von 2008 bis 2014 stetig angestiegen (+127,9 %) und auch für 2015 ist ein Anstieg zu erwarten. Mehr als die Hälfte aller Beiträge (57,8 %) enthalten weiterführende Informationen zu Antibiotika und resistenten Keimen. 85,1 % aller Beiträge, die weiterführende Informationen zu Antibiotika und / oder resistenten Keimen enthalten, verweisen implizit oder explizit auf damit verbundene Gefährdungen. Die Zahl der explizit auf Gefahren verweisenden Beiträge stieg im Zeitraum von 2008 bis 2014 um 198,9 % an. Die gefährdungsthematisierende Printberichterstattung erzielte 2014 eine Reichweite von 148,6 Millionen. Im Gegensatz zu 2008 (58,4 Millionen) konnte die Reichweite um 154 % gesteigert werden. Die Reichweite der gefährdungsthematisierenden Onlineberichterstattung stieg von 24,3 auf 145,8 Millionen, was einem Anstieg von 500 % entspricht. Der Anteil der Beiträge mit exklusiver Thematisierung nimmt von 2008 bis 2014 kontinuierlich zu (+260,5 %). 87,0 % der Beiträge, die explizit über die mit Antibiotika und / oder resistenten Keimen verbundenen Gefahren berichten, bewerten die Situation als gesteigert risikobehaftet oder dramatisch.

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