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Die Bedeutung von Nutz-, Haus- und Wildtieren als Infektionsquelle für Ebolaviren – ein Kooperationsprojekt zwischen dem Friedrich-Loeffler-Institut, dem Pasteur-Institut in Conakry, Guinea, dem Sierra Leone Agricultural Research Institut und der Njala University in Sierra Leone (Ebola Foresight)

Projekt

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Förderkennzeichen: 2815FSEBOL
Laufzeit: 01.03.2016 - 30.09.2019
Fördersumme: 1.607.888 Euro
Forschungszweck: Netzwerken und Forschungskoordination
Stichwörter: Zoonosen, Tiergesundheit, Tierart übergreifend, Diagnostik, Prävention, Wildtiere, Virologie, Lebensmittelsicherheit

Ziel dieses Projektes ist es, in einer Kooperation zwischen FLI, Institut Pasteur in Guinea, Sierra Leone Agricultural Research Institute und Njala-Universität in Sierra Leone die Rolle von Nutz-, Haus- und Wildtieren als Reservoir- und Amplifikationswirte von Filoviren zu untersuchen und zu klären, ob neue, bisher unbekannte Filoviren in diesen Ländern vorkommen. Ferner sollen moderne diagnostische Verfahren für den Nachweis von Filovirus-Infektionen bei Mensch und Tier entwickelt und im Rahmen eines Capacity Buildings bei allen Projektpartnern etabliert werden. Hierzu gehören einfach zu handhabende, neuartige Sequenziertechnologien und serologische Nachweisverfahren für Filoviren, die bei erneuten Krankheitsausbrüchen und im Rahmen zukünftiger Forschungsprojekte in den Partnerländern zur Verfügung stehen sollen. Ergänzt werden diese Untersuchungen durch komplementäre und unterstützende Arbeiten am FLI unter Einbeziehung modernster Methoden und des neuen Hochsicherheitslabors. Das Arbeitsprogramm besteht aus drei Teilen. Im Koordinationsteil wird die fließende Bearbeitung der wissenschaftlichen Fragestellungen sichergestellt und die Vernetzung der beteiligten Partner untereinander und mit anderen in den afrikanischen Regionen tätigen Organisationen gefördert werden. Neben einem sorgfältigen Assessment der Situation vor Ort erfordert dies die Organisation regelmäßiger Treffen und die Ausarbeitung und Nachverfolgung von Umsetzungskonzepten. Die beiden wissenschaftlichen Teile beinhalten die Etablierung moderner und zum Teil völlig neuartiger Diagnostik-Methoden, die systematische Beprobung von Tieren in den afrikanischen Ländern, Untersuchungen zur Infizierbarkeit verschiedener Tierspezies mit Ebolaviren und weitergehende Untersuchungen zur Pathogenese und dem Ansteckungspotential, das von diesen Tieren ausgeht. Dabei werden die afrikanischen Doktoranden am FLI und vor Ort intensiv trainiert, um den Transfer der Methoden in die Partnerländer sicherzustellen.

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