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Online-Befragung zum Thema „Vegane Ernährung“

Projekt

Ernährung und Verbraucherschutz

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zum Forschungsziel 'Ernährung und Verbraucherschutz'. Welche Förderer sind dazu aktiv? Welche Teilziele gibt es dazu? Schauen Sie nach:
Ernährung und Verbraucherschutz


Förderkennzeichen: BfR-RIKO-08-171101C
Laufzeit: 01.11.2017 - 28.02.2019
Forschungszweck: Öffentlichkeitsarbeit
Stichworte: Online-Umfrage, vegane Ernährung, Ernährungsverhalten, Gesundheitsbewertung

Ein wachsender Anteil der Bevölkerung entscheidet sich für eine vegane Ernährung und verzichtet damit auf alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Dieser Ernährungsform werden positive Auswirkungen auf die Gesundheit, wie ein niedrigerer Cholesterinspiegel und ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zugeschrieben. Zudem ist sie häufig verknüpft mit einem insgesamt gesunden Lebensstil mit sportlicher Aktivität und geringem Alkohol- oder Nikotinkonsum. Dennoch bestehen auch Gesundheitsrisiken durch mögliche Nährstoffmangelzustände, auf die vor allem Schwangere, Stillende bzw. Säuglinge und Kleinkinder sensibel reagieren können. Eine qualitative Befragung des BfR im Rahmen von Fokusgruppen hat gezeigt, dass Veganer über mögliche Risiken prinzipiell gut informiert sind und in der Regel Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Unsicherheiten zeigten sich jedoch in Bezug auf die pflanzliche Ernährung von Kindern und von Schwangeren. Im Rahmen der Online-Befragung soll dieser Aspekt fokussiert untersucht und die Ergebnisse der Fokusgruppen-Diskussionen durch eine repräsentative Stichprobengröße abgesichert und ausgeweitet werden. Neben vegan- lebenden Personen werden auch Personen befragt, die sich omnivor ernähren. Dies erlaubt eine Gegenüberstellung beider Ernährungsformen und ermöglicht Erkenntnisse über gruppenspezifische Gewohnheiten und Einstellungen. Auf Basis dieses Wissens über die Wahrnehmung, den Wissensstand und die Informationsbedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe werden im Rahmen der Studie Handlungsempfehlungen für die Risikokommunikation erarbeitet. Die Erkenntnisse werden genutzt, um die Risikokommunikation zielgruppengerechter und effektiver zu gestalten sowie um den partizipativen Dialog des BfR mit verschiedenen Ansprechpartnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien, Verbänden, Nichtregierungsorganisationen und der Verbraucherschaft zu fördern.

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