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Modellhaftes Demonstrationsnetzwerk zu Anbau und Verwertung von Lupinen (Lupinenverbund)

Projekt

Produktionsverfahren

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Produktionsverfahren


Förderkennzeichen: 2814EPS041
Laufzeit: 01.01.2018 - 31.12.2019
Fördersumme: 119.849 Euro
Forschungszweck: Demonstrationsvorhaben

Ziel des Vorhabens ist die Anbauoptimierung von Lupinen in Fruchtfolgen. Leguminosen wie die Lupine haben eine besondere Stellung in der Landwirtschaft. Sie sind besonders in der Fruchtfolge von großer Bedeutung, sind allerdings als Sommerkultur ertragsinstabil und somit wirtschaftlich weniger konkurrenzfähig im Vergleich zu anderen Fruchtarten. Das Anbaumanagement ist zudem relativ komplex. Um hierfür praxisorientierte Lösungsansätze zu erarbeiten wird am ZALF das Vorhaben 'Anbauoptimierung von Lupinen in Fruchtfolgen' durchgeführt, welches im Rahmen des Projektes Modellhaftes Demonstrationsnetzwerk zu Anbau und Verwertung von Lupinen (Lupinen-Netzwerk) durchgeführt wird. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Demonstration und Erprobung neuer Lupinen-Anbauverfahren insbesondere zur Weißen Lupine. In Kooperation mit Leuchtturm- und Datenerfassungsbetrieben sowie der HNE Eberswalde werden Lupinen-Demonstrationsanlagen angelegt und wissenschaftlich begleitet. Ferner werden Transferveranstaltungen durchgeführt und regelmäßige Datenerhebungen vorgenommen. Ferner führt das ZALF im Lupinen-Netzwerk mit dem Anbausystem- und Fruchtfolgeplaner ROTOR die Analyse und Bewertung von Fruchtfolgen durch, um die Leistungen der Lupine auf Fruchtfolgenebene zu quantifizieren. In diesem Arbeitspaket erfolgt u.a. die Anpassung des Modelles für die westlichen Bundesländer durch eine Kalibrierung der Ertragsfunktion, die Erstellung von Optimierungsstrategien auf Fruchtfolgeebene (z.B. um negative N-Bilanzen und ein hohes Unkrautpotenzial zu vermeiden) und eine statistische Auswertung zur Analyse der Ertragsstabilität, da die hohe Ertragsschwankung als eines der Haupthindernisse für den Lupinenanbau gilt.

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