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Eignung serologischer Untersuchungen von Milchproben für die BVDV-Überwachung (BVD-Milch)

Projekt

Ernährung und Verbraucherschutz

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zum Forschungsziel 'Ernährung und Verbraucherschutz'. Welche Förderer sind dazu aktiv? Welche Teilziele gibt es dazu? Schauen Sie nach:
Ernährung und Verbraucherschutz


Förderkennzeichen: FLI-IVD-08-Ri-0726
Laufzeit: 01.01.2020 - 31.12.2021
Forschungszweck: Experimentelle Forschung
Stichworte: BVD-Monitoring, Indikatoren, Milch, ELISA

Im Jahr 2016 wurde die BVD-Verordnung aktualisiert. Dabei wurden zum einen einige Fristen verkürzt, zum anderen aber auch die Möglichkeit des serologischen Monitorings über Milchproben oder das sogenannte „Jungtierfenster“ zusätzlich zum direkten Virusnachweis eingefügt. Daher sind serologischen Instrumente für die BVD-Überwachung in Pilotstudien auf ihre Tauglichkeit zu testen. Dies ist notwendig, um zu prüfen, ob und wie diese Systeme bei der Erreichung der BVDV-Freiheit eingesetzt werden können und wie zukünftig der Statuserhalt mit Hilfe solcher Instrumente gesichert werden kann, wenn mittelfristig von der BVDV-Tilgung zur Überwachung übergegangen werden soll. Milchproben stellen ein einfach zu gewinnendes Probenmaterial dar, das in Deutschland bereits in Monitoringprogrammen für weitere Rindererkrankungen genutzt wird. Daher soll die Eignung von Milchproben in Kombination mit derzeit verfügbaren, kommerziellen BVD-AK-ELISAs für serologische Untersuchungen überprüft werden. Weiterhin sollen zulässige Poolgrößen bestimmt und mögliche Einflüsse von Bestandstrukturen auf den BVD-Antiköperstatus von Rinderbeständen ermittelt werden.

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