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Entwicklung einer standardisierten Methode der Rindendickenmessung über den Stammverlauf von Bäumen zur Erweiterung der Datengrundlage mit dem Ziel der Beurteilung der Nährstoffnachhaltigkeit von Holzernteverfahren (Rindenbiomassebestimmung)

Projekt

Klimawandel

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Klimawandel


Förderkennzeichen: N010
Laufzeit: 01.12.2019 - 30.11.2021
Forschungszweck: Angewandte Forschung
Stichworte: Biomasse, Nährstoffnachhaltigkeit, Holzernte

Baumrinde weist hohe Gehalte an Kalium, Phospor, Natrium und weiteren wichtigen Nährelementen auf. Bei der Modellierung und Quantifizierung der Nährstoffentzüge ist es daher von elementarer Bedeutung, mit realistischen Massewerten für Rinde rechnen zu können. Die Verwendung von unsicheren bzw. falschen Rindebiomassen oder Biomassefunktionen kann dazu führen, dass die Nährstoffbilanz einer Holzeinschlagsmaßnahme nur aufgrund eines falschen Eingangsparameters zu unrecht negativ ausfällt. Dies kann auch im Rahmen der gemeinwohlorientierten Beratung der ÄELF ggf. dazu führen, dass die Waldbesitzer fachlich nicht richtig beraten werden können. Regionale Modellrechnungen zu Biomassepotenzialen weisen die Rinde betreffend große Unsicherheiten auf. Im Rahmen des geplanten Forschungsprojekts sollen entlang des gesamten Stammverlaufs von ausgewählten Bäumen systematisch Proben der Rindenbiomasse (= Rindendicke, Rindenmasse und Raum-/ Darrdichte) an drei Standorten gewonnen werden. Dafür sollen die im Beiblatt Methodik näher erläuterten innovativen Verfahren, wie Laserprofilmessgeräte ebenfalls erstmalig entlang des gesamten Stammverlaufs eingesetzt werden. Zudem soll eine zerstörungsfreie Methode (Ultraschall) erstmalig getestet werden.

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