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optiKuh - Verbesserung der Haltung von Milchkühen durch Zuchtverfahren auf Futteraufnahme und Stoffwechselstabilität sowie Umweltverträglichkeit bei optimierter Fütterungsintensität und Nutzung von Stoffwechselindikatoren sowie Sensoren im Herdenmanagemen

Verbundprojekt


Laufzeit: 01.09.2014 - 31.12.2017
Fördersumme: 2500000 Euro
Koordinierende Einrichtung: Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft

Im Hinblick auf Tierwohl und Stoffwechselstabilität ist das Energiedefizit zu Beginn der Laktation bei steigender Milchleistung das Hauptproblem. Einer Zucht auf Futteraufnahme und Stoffwechselstabilität unter Beachtung der Methanemissionen und der Futtereffizienz soll über fächerübergreifende Untersuchungen in 12 Versuchsbetrieben mit kuhindividueller Futteraufnahme und Referenzbetrieben der Weg bereitet werden. Es sollen ca. 2.200 Tiere in Zusammenarbeit mit den Zuchteinrichtungen genotypisiert werden. Das Ziel ist eine Basis von 3.000 Kühen. Variante A: Fütterungsversuch über 2 Jahre mit genotypisierten Kühen (DH, Fleckvieh) und Datenerfassung zur Futteraufnahme (Residual Feed Intake (RFI)) und Energiebilanz sowie Erfassung weiterer Kenngrößen zur Tiergesundheit, Tierwohl und Umwelt. Variante B: Datenerfassung bis zum 100. Tag der Laktation. Faktoren bei laktierenden Kühen (Varinate A): Grobfutterqualität: 6,5 MJ NEL/kg TM, 6,1 MJ NEL/kg TM Kraftfutterniveau: 150 g/kg ECM, 250 g/kg ECM In variante B Fütterung in Anlehnung an den Bedarf (ca. 250 g/kg ECM) Rationsgestaltung: nach den gültigen Empfehlungen des AfB der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie (GfE ) und der DLG; Mischration: soweit möglich TMR - Management in der Trockenstehphase und zu Laktationsbeginn nach DLG (2010, 2012); Tiergesundheitsmanagement: Bestandsbetreuung Datenerfassung: - Energie- und Nährstoffversorgung beim Einzeltier - Stoffwechseldaten, Erkrankungen, Blutproben an fünf Terminen, etc. - Milchinhaltsstoffe (MLP, weitere Spektraldaten (OPTIMIR)) - Futteraufnahme, Leistung, Körperkondition, Fruchtbarkeit etc. - Kenngrößen zum Tierwohl (Beurteilung und Anwendung von Indikatoren: Stoffwechsel, Pansen-pH-Wert, Wiederkauaktivität etc.) - Umweltwirkung (Methan); Betriebszweigauswertung etc. - Untersuchung der Blut- und Harnproben an einem Labor - zentrale Datenerfassung über die TiDa Tier und Daten GmbH - einheitliche Verrechnung der Daten aus dem Fütterungsversuch.

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Verbundbereiche

Spektraldatenanalyse in der Milch (MIR)

Leitende Einrichtung: Landwirtschaftliches Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg

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